Mit einem lachenden und einem weinenden Auge starteten wir in diesen Morgen. Der Wecker klingelte nur unwesentlich später als sonst – ausschlafen war also auch am letzten Tag eher ein Fremdwort. Um 8:30 Uhr sollte uns schließlich der Bus zum Flughafen abholen.
Vorher machten Benni, Jana und ich noch einen kurzen Abstecher an den Beckenrand. Jana hatte noch ein paar Dinge für Philipp und natürlich gab es auch noch ein paar letzte Technik-Tipps sowie eine kurze Verabschiedung – die Masters bleiben ja noch bis Freitag. Ein bisschen neidisch waren wir da schon.
Danach ging’s zum Frühstück. Die meisten waren bereits fleißig am Essen, ein paar haben wir gar nicht mehr gesehen – vermutlich verteilt zwischen „Tangine“ und „Soprano“, je nach persönlicher Frühstücksstrategie.
Pünktlich um 8:30 Uhr versammelten wir uns vor der Lobby. Eigentlich. Denn natürlich tauchten vier Personen mit ihren Strandhandtüchern auf – obwohl die klare Ansage lautete: bitte am Vorabend abgeben. Die Übeltäter? Unsere drei „Girlies“ Marlene, Liva, Jana M. – und unser Geburtstagskind Josa. Also hieß es: kurzer Sprint zur Handtuchabgabe!
Bevor es dann endgültig zum Check-out ging, durfte eines natürlich nicht fehlen: ein Geburtstagsständchen für Josa. An dieser Stelle nochmal: Alles Gute zum 14. Geburtstag!
Beim Check-out lief dann alles glatt – alle 16 Handtuchkarten wurden abgegeben und wir entgingen knapp einer möglichen Strafzahlung. Glück gehabt!
Doch kaum einmal kurz nicht hingeschaut, waren unsere drei Girlies schon wieder verschwunden. Diesmal hatte Marlene ihre Weste „irgendwo sicher verstaut“. Manchmal kann man wirklich nur staunen… und vielleicht ein kleines bisschen den Kopf schütteln.
Nachdem schließlich alle ausgecheckt hatten, ging es zügig zum Bus und ab Richtung Flughafen.
Dort erwartete uns – wie könnte es anders sein – ein kleines Abenteuer an der Sicherheitskontrolle. Unser Einweiser war… sagen wir mal… hochmotiviert. „Schneller, schneller! Gürtel weg! Uhr aus! Weiter!“ – und wehe, man war nicht im Turbomodus unterwegs. Unsere Jungs durften (fast alle) noch eine Extrarunde Kontrolle genießen – nur Josa blieb verschont.
Endlich wieder vereint, ging es weiter zur Gepäckaufgabe. Zwei Reihen, alle ordentlich angestellt… bis auf Benni. Der hat bei sowas traditionell seine ganz eigene Strategie und stellt sich grundsätzlich „anders“ an.
Es ging nur schleppend voran, dann wurde plötzlich ein Schalter geschlossen – Reißverschlussverfahren! Benni rutschte weiter nach hinten, während die andere Reihe plötzlich wieder geöffnet wurde und deutlich schneller vorankam. Perfektes Timing… nicht.
Diesmal mussten wir genau so einchecken, wie wir auf den Tickets gebucht waren. Also quetschten sich Jakob, Josa, Liam und ich irgendwie zu Benni durch – sehr zur Freude der Mitreisenden. Neue Freundschaften wurden dabei… eher nicht geschlossen.
Irgendwann hatten wir es dann doch geschafft: alle Bordkarten in der Hand und immerhin saßen wir diesmal in kleinen Grüppchen zusammen.
Schnell noch die Ausreisekarte ausgefüllt, durch die Passkontrolle und noch eine Sicherheitskontrolle – dann endlich: Gate 32! Trotz der kleinen Odyssee blieb sogar noch Zeit für Snacks und Getränke.
Pünktlich um 11:40 Uhr hob unser Flieger Richtung Zürich ab. Die Durchsage des Kapitäns ließ uns aufatmen: 22 Grad und blauer Himmel – wir würden also nicht erfrieren.
Der Flug selbst verlief entspannt: Einige schliefen, andere klebten am Handy, wieder andere spielten Spiele. Ganz entspannt landeten wir schließlich pünktlich um 16:30 Uhr in Zürich.
Ein letztes Gruppenfoto, Koffer einsammeln – und dann hieß es Abschied nehmen. Jeder machte sich auf den Weg zu Eltern oder Mitfahrgelegenheit.
Zum Schluss bleibt nur noch zu sagen:
Danke, liebe Mannschaft, für ein großartiges Trainingslager 2026 in Hurghada! Und natürlich auch ein herzliches Dankeschön an euch, liebe Eltern, für euer Vertrauen.
Wir freuen uns jetzt schon auf 2027 – und bis dahin:
Die Langbahnsaison kann kommen!
Eure Trainer
Benni & Arlette
Tag 12 - 07.04.2026 „Vom Becken ins Blaue – ein Tag zwischen Wahnsinn und Wellen“
Unser vorletzter Morgen beginnt – wie immer wahlweise geschniegelt motiviert oder im Zombie-Modus. Je nach Menschentyp. Aber hey: In solchen Phasen gilt eben – ohne Fleiß kein Preis… und ohne Kaffee kein Überleben.
Die letzte Trainingseinheit startete natürlich geschniegelt pünktlich um 6:45 Uhr. Alle am Start, alle halbwegs wach und vor allem: voller Vorfreude auf die anstehende Bootstour. Mit diesem Gedanken im Kopf muss das ja eine grandiose Einheit werden… oder?
Kleiner Spoiler: Wir dachten ja, nach der letzten Einheit würde niemand mehr etwas vergessen. Tja – falsch gedacht. Wir haben uns kollektiv selbst übertroffen. David, unser Held des Tages, ließ sein Springseil im Zimmer. Ergebnis: nochmal 200 Meter Schmetterling obendrauf. Herzlichen Glückwunsch! Und Jakob darf heute Abend nicht mehr nur für sich denken, sondern gleich für 21 Personen beim Überraschungsabend für Josa mitorganisieren. Teamwork makes the dream work.
Außerdem wurde es heute kuschelig: Die Masters rückten zu uns ins Training, damit sie überhaupt noch ins Wasser kommen, bevor es auf Tour geht. Ihr reguläres Training von 11–13 Uhr wäre nämlich… sagen wir mal… leicht unpraktisch gewesen.
Was stand im Wasser an? Ein bisschen entspanntes Einschwimmen, technisch sauber arbeiten, Zuglänge im Blick behalten – und natürlich ein paar All-Out-Meter, weil wir es ja können. Anfangs zeigte der Daumen noch eher waagerecht, aber mit einer kleinen Motivationsspritze ging er plötzlich deutlich nach oben.
Und jetzt haltet euch fest: In 12 Tagen haben wir 106 Kilometer abgespult. Das sind im Schnitt 5,3 km pro Einheit! Zuhause entspricht das für manche mal eben 5 Wochen Training – realistisch eher 7 bis 8 Wochen, wenn wir ehrlich sind. Dazu kommen noch 5,2 km extra Schmetterling. Also quasi eine komplette zusätzliche Einheit. Respekt an alle – das war aus Trainersicht eines der fleißigsten und intensivsten Lager der letzten Jahre!
Steigerungspotenzial? Klar: Noch mehr Eigenmotivation und gegenseitiges Pushen – dann wird das nächstes Jahr absolut unschlagbar.
Die Langbahnsaison kann jedenfalls kommen! Wir freuen uns schon riesig auf den 24.–26. April, wenn es wieder heißt: ab nach Cannstatt – mit dem Ziel, weitere süddeutsche Qualis und vielleicht schon Tickets für DM und DJM in Berlin klarzumachen.
Kleiner Wunsch am Rande: Liebe Verantwortliche – 27 Grad im Freibad wären ein Traum. Früher ging das doch auch! Unsere Schwimmer würden sich bedanken… und wir Trainer auch.
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Für eine erfolgreiche Saison sind gute Trainingsbedingungen unverzichtbar. Dazu gehört für uns auch eine verlässliche Nutzung des Freibads mit angemessener Wassertemperatur. Aktuell ist ein sinnvolles Training unter den gegebenen Bedingungen kaum möglich – dabei stellt das Freibad unsere einzige Trainingsmöglichkeit auf einer 50-Meter-Bahn dar.
Wir möchten daher eindringlich darum bitten, hier eine Lösung zu finden. Über viele Jahre hinweg war es möglich, von April/Mai bis in den Sommer hinein unter guten Bedingungen zu trainieren. Diese Grundlage fehlt uns inzwischen spürbar – und damit auch ein wichtiger Baustein für die sportliche Entwicklung unserer Schwimmerinnen und Schwimmer.
Wir sind dankbar für jede Unterstützung und jeden Impuls, der dazu beiträgt, die Situation zu verbessern.
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Aber zurück zum Tag: Rucksäcke geschnappt, Turbo-Umziehen, Speed-Frühstück – und ab Richtung Strand. Punkt 10 Uhr sollte es losgehen, und tatsächlich: keine Absage, kein Winddrama – es klappt!
Am Strand wartete schon die Crew. Also rauf aufs Boot und ab aufs offene Meer zum ersten Schnorchelstopp. Traumwetter, entspannte Stimmung – so lässt es sich leben. Highlight auf dem Weg: Delfine! Zwar ein bisschen gestört durch zu viele Boote, aber trotzdem ein unglaubliches Erlebnis, diese Tiere in freier Natur zu sehen. Dann hieß es: Flossen an, Maske auf, Schnorchel rein – und rein ins Wasser. Gemeinsam mit dem Guide tauchten wir in eine wunderschöne Unterwasserwelt ein. Die Fischvielfalt war… sagen wir: solide, mit Luft nach oben. Nach 45 Minuten – mit aufgeweichten Händen und leichtem „Eiszapfen-Feeling“ – ging es zurück an Bord. Weiter zum nächsten Spot, wo erstmal Mittagessen serviert wurde. Essen auf einem Boot hat irgendwie seinen eigenen Charme.
Nach kurzer Sonnen-Aufwärmphase ging’s nochmal ins Wasser – und diesmal: Jackpot! Die Unterwasserwelt war deutlich beeindruckender. Irgendwann waren alle zufrieden (und müde), also Rückfahrt – in der Hoffnung auf ein weiteres Delfin-Wiedersehen. Leider Fehlanzeige. Vielleicht nächstes Jahr nochmal? Liebe Eltern…?
Gegen 16 Uhr kamen wir gesund und angenehm erschöpft wieder im Hafen an. Die Crew verabschiedet, ein Erinnerungsfoto mit Mido gemacht – und zack: jetzt sind wir auch im ägyptischen Instagram-Game vertreten.
Die Jugend verschwand direkt im Hotel, während wir Trainer noch bis 17 Uhr am Strand „ausharren mussten“. Schweres Leben. Um 18 Uhr ging’s dann ins Soprano – diesmal mit Dresscode: „ein bisschen schick“. Anlass: Josa! Wir feierten gemeinsam seinen 14. Geburtstag hinein – im Lieblingsrestaurant, mit großem Programm. Das Personal hat komplett abgeliefert: festlich gedeckter Tisch (bissl weihnachtliches Flair war auch dabei), Geburtstagstorte und eine Show aus trommelnden, singenden und tanzenden Kellnern. Die Mannschaft natürlich mittendrin statt nur dabei. Josa? Tapfer. Sehr tapfer. Und vor allem: dauerhaft am Grinsen. Ein perfekter Abschlussabend!
Was danach noch passierte… sagen wir so: Das überlassen wir lieber eurer Fantasie. Einzige klare Ansage: Morgen um 8:30 Uhr geschniegelt in der Lobby zum Frühstück erscheinen. Ein paar Koffer müssen auch noch gepackt werden – wir sind gespannt, wie klein die Augen morgen sein werden. Die „Erwachsenen“ ließen den Abend klassisch mit Champions League (21–23 Uhr) ausklingen… zumindest offiziell. Ob danach noch ein kleiner Abstecher an die Bar folgte? Wir ermitteln noch.
In diesem Sinne: Gute Nacht – und bis morgen in Zürich.
Tag 11 – 06.04.2026 „Zwischen Beintest, Bettpause und Bazar-Deals – Tag 11 mit allem, was dazugehört“
Der Wecker klingelt… und siehe da: Draußen herrscht verdächtige Ruhe. Kein Heulen, kein Pfeifen – der Wind hat wohl beschlossen, heute Morgen mal auszuschlafen. Tatsächlich: Sonne, kaum Wind – perfekte Bedingungen für unseren vorletzten intensiven Trainingstag.
Und was steht an? Richtig: Beine-Test! Die Begeisterung hielt sich… nun ja… in Grenzen.
Wie immer waren alle pünktlich am Beckenrand – und man mag es kaum glauben: Niemand hatte etwas vergessen! (Wir prüfen das morgen nochmal sicherheitshalber.)
Einziger Ausfall: Jonas. Ihm wurde heute offiziell „Bettruhe Deluxe“ verordnet. Tee statt Training, Zwieback statt Wasserlage. Wir sind aber optimistisch, dass er morgen wieder angreift.
Kurz darauf ging’s auch schon ins Wasser. Einschwimmen wie gewohnt, kombiniert mit Reaktionsübungen. Diesmal sogar mit den Masters am Start. Bei dem ein oder anderen ließ die Reaktion zwar noch etwas auf sich warten – aber zum Glück wird der Beine-Test ja nicht beim Start entschieden.
Während die Masters sich elegant durch die Delfintechnik arbeiteten, kämpfte der Rest tapfer durch den Beine-Test. Und das lief wirklich gut! Frühstück? Absolut verdient.
Nach kurzer Verschnaufpause ging’s direkt weiter in den Kraftraum. Benni und ich haben Jonas noch einen kurzen Krankenbesuch abgestattet – Tee und Zwieback wurden geliefert, Diagnose: stabil, Tendenz steigend.
Dann hieß es ein letztes Mal: Arme auspowern!
Einige gingen freiwillig bis ans Limit, andere wichen dem Schmerz lieber mit etwas leichteren Gewichten aus. Sagen wir mal so: Heute drücken wir ein Auge zu… vielleicht sogar beide.
Mittagspause – wohlverdient. Hoffentlich auch mit entsprechendem Nahrungsnachschub.
Benni und ich nutzten die Zeit für einen kleinen Schnorchel-Trip. Man muss ja schließlich auch mal „wissenschaftlich“ die Unterwasserwelt analysieren.
Leider zog der Wind am Nachmittag wieder an – aber das hielt uns natürlich nicht von einer letzten, bombastischen Einheit ab. Stimmung top, Form passt. Und zur Motivation gab’s klare Ansagen:
„Wer nicht winkt, schwimmt 200 Meter Schmett!“ oder die legendäre „Ghetto-Faust – aber geschüttelt!“
Am Nachmittag standen viele 50er auf dem Plan – und es hat richtig Spaß gemacht, zuzuschauen. Wir hoffen, den Aktiven ging es genauso.
Als Belohnung gab’s am Ende für jeden ein Eis – direkt geliefert von den Masters. Service vom Feinsten!
Und das Beste: Keiner hat Material liegen lassen. Wir sind stolz. Wirklich.
Dann: Der vorletzte Abend. Unglaublich, wie schnell die Zeit vergeht.
Jana, Pippo, Aike und ich gingen noch auf Shopping-Tour. Wir hatten noch eine offene Rechnung mit einem Verkäufer – er wollte uns ein Bild für unsere Schwimmer malen, im Austausch gegen Milka-Schokolade.
Tja… sagen wir mal so: Die Schokolade gehört jetzt wieder uns.
Stattdessen wurde verhandelt, gefeilscht und diskutiert, was das Zeug hält. Nach 1,5 Stunden: Taschen voll, Stimmung bestens.
Um 18:30 Uhr ging’s ein letztes Mal ins Tangini. Unser persönliches „Privatpersonal“ – David, Liam und Jakob – war natürlich wieder am Start.
Und: Jonas war zurück unter den Lebenden! Noch nicht im Wasser, aber immerhin schon stark genug, um mit seiner Wasserflasche rhythmisch zu trommeln. Wir werten das als gutes Zeichen.
Beim Abendessen kamen dann… sagen wir mal… interessante Themen auf den Tisch. Stichwort: Kontakt Cannstatt und Würzburg. Mehr dürfen wir aus Gründen der Schweigepflicht leider nicht verraten. Aber wir bleiben dran…
Was die Jugend am Abend sonst noch so treibt? Nun ja – nicht alles muss ans Tageslicht kommen.
Wir Trainer ließen den Abend entspannt mit den Masters ausklingen – bei Musik, Karten und guter Stimmung.
Jetzt heißt es: Augen zu, Kräfte sammeln.
Ein letztes Training wartet – und dann hoffentlich ein bombastischer Abschluss mit unserer Bootstour.
Wir freuen uns riesig!
Schlaft gut und liebe Grüße in die Heimat.
Tag 10 - 05.04.2026 "Kaffee, Chaos und keine Bootstour – Tag 10 hatte wirklich alles!“
Der Tag begann früher als geplant. Der Wecker war zwar auf 6 Uhr gestellt, aber die Augen waren natürlich schon vorher offen – man kennt’s: die leise Panik, zu verschlafen, schwingt immer mit.
Also schnell in die Klamotten, die Osterüberraschungen geschnappt und ab nach draußen zum Verstecken. Um 6:30 Uhr standen dann auch alle geschniegelt und gebügelt vor unserem Haus. Benni kam – wie jeden Morgen – mit seinem To-go-Kaffee angerauscht.
Bevor es losging, hatten die Aktiven noch eine richtig süße Osterüberraschung für uns Trainer vorbereitet: bemalte Eier (eins extra für Benni mit einer stolzen „67“ und auf der Rückseite „Ihr Flaschen“ – Kunst kann so schön sein), Schokolade und ein liebevoller Brief. Wirklich: Vielen Dank euch, wir haben uns riesig gefreut und mögen euch genau so, wie ihr seid!
Dann kam der erste große Programmpunkt des Tages: Kaffee-Gate.
Benni stellte seine Tasse neben mir ab… ich bemerkte sie nicht… und zack – schwuppdiwupp lag alles auf dem Boden. Ergebnis: Kaffee-Eier, Kaffee-Boden und Benni mit Kaffee-Hose. Perfekter Start. Für Benni hieß es also erstmal: Outfitwechsel. Für den Rest: „3, 2, 1 – los!“
Nach und nach fand jeder sein Versteck. Benni und Aike waren – wenig überraschend – die Letzten. Benni wegen der kleinen Kaffee-Einlage und Aike… sagen wir mal: Orientierung ist ausbaufähig.
David gab ihr einen Tipp, der ungefähr so hilfreich war wie „irgendwo da drüben“. Erst mit Ninas Hinweis „bei den Stühlen“ wurde sie schließlich fündig.
Generell lief um die Uhrzeit bei allen noch nicht alles auf Höchstleistung. Es dauerte eine ganze Weile, bis wirklich jeder geschnallt hatte, dass es neben Schoki und Bilderrahmen auch noch eine Osterkarte gab – inklusive Hinweis auf den geplanten Ausflug. Der große Geistesblitz kam… sagen wir… zeitverzögert. Aber dann war die Freude umso größer!
Danach ging’s zügig ins Training. Lockere Einheit, alles regenerativ – also natürlich trotzdem zügig. Am Ende teilten wir die Mannschaft in zwei Gruppen: Crossover-Wende und Delfin. Hier und da gab’s sogar kleine Aha-Momente.
Ein paar Unermüdliche (Jakob, Jana M., Jonas, David und Lotta) arbeiteten weiter fleißig an ihren 200 m Schmett – Respekt!
Anschließend: Turbo-Frühstück, denn um 10 Uhr wollten wir Richtung Meer aufbrechen. Während des Trainings kam allerdings schon die erste schlechte Nachricht: Das Boot könnte wegen starkem Wind vielleicht gar nicht ablegen. Das behielten wir erstmal für uns…
Pünktlich ging’s los Richtung Meer – und natürlich passierte wieder was. Jakob hatte am Vortag bereits die klare Ansage bekommen: Hotelbändchen bleibt dran. Tja… hat er kreativ interpretiert. Ergebnis: Kein Bändchen, kein Zutritt. Also zurück.
Und als wäre das nicht genug: Er kam dann auch dort nicht rein. Also durfte Benni gleich nochmal umdrehen – sagen wir so, die Gewitterwolke über seinem Kopf war nicht zu übersehen.
Nach mehreren Telefonaten, etwas Drama und einem neuen Bändchen an der Rezeption trafen die beiden etwa 20 Minuten später wieder bei uns ein.
Vor Ort hatten wir inzwischen brav alle Formulare ausgefüllt – aber die Freigabe fürs Boot blieb aus. Also: Plan B. Eiskaffee, Softdrinks, warten. Noch mehr warten. Und noch ein bisschen warten.
Um 12 Uhr dann die Entscheidung: Wir brechen die Aktion ab und verschieben die Bootstour auf Dienstag. Mission „Verschieben ohne Nervenzusammenbruch“: erfolgreich.
Für die Aktiven hieß das allerdings: Überraschung! Noch ein Training.
Die Stimmung? Naja… sagen wir: ausbaufähig, aber verständlich.
Nach einem schnellen Mittagessen ging’s in Einheit Nummer zwei – und die hatte es in sich! Thema: Reaktionsschnelligkeit.
Pfiff = Rolle.
„Hop“ = Schraube.
Und dann: Startblock, Pfiff, Start – aber mit mir im Nacken, bereit, im richtigen Moment ein Bein wegzuziehen.
Ich sag mal so: Einige sind sehr kreativ ins Wasser gefallen. Für uns Trainer ein absolutes Highlight.
Der Nachmittag verlief dann wieder individuell: Volleyball bei den Masters und Benji, während Chris und Ralph das Ganze lieber entspannt mit einem Bierchen kommentierten. Die Jugend man weis es nicht, sie sind uns zumindestens nicht über den Weg gelaufen.
Um 18:30 Uhr ging’s zum Abendessen ins Tangine – diesmal mit Jakob als Kellner.
Ja, richtig gelesen. Für seine Bändchen-Aktion hat er jetzt einen Nebenjob – inklusive 200 m Schmett-Strafe. Und man muss sagen: Er nimmt das erstaunlich ernst! Schick geschniegelt, freundlich, professionell – wir sind beeindruckt.
Das Restaurant war heute übrigens richtig schick dekoriert: fancy alkoholfreie Cocktails (teilweise direkt in Früchten serviert), liebevoll angerichtete Buffets – die haben sich echt ins Zeug gelegt. Frohe Ostern sagen wir nur.
Den Abend verbrachten alle wieder auf ihre eigene Weise:
Ein paar Mädels bei den Jungs (diesmal vielleicht sogar mit Blickkontakt statt nur aufs Handy), andere spielten Uno Flip mit den Masters, und wieder andere knüpften Kontakte mit dem Verein aus Würzburg.
Ich selbst hatte noch eine kleine Mission zu erfüllen: Jana hatte sich eine Massage „verdient“, nachdem sie es irgendwie geschafft hatte, Baileys zu organisieren. Wie? Über Pippo eingeflogen. Natürlich. Logisch.
Da noch zwei weitere Mädels im Zimmer waren, bekamen sie auch ein bisschen was ab – allerdings eher in der Kurzversion.
Und jetzt wird’s ernst: Morgen ist schon der letzte intensive Trainingstag. Da wird nochmal alles rausgehauen. Wir hoffen, dass alle richtig Bock haben und nochmal Vollgas geben. Zeiten sind am Ende zweitrangig – Einsatz und Wille zählen!
In diesem Sinne: Auf einen letzten intensiven Tag – und gute Nacht
Tag 9 - 04.04.2026 Vom verschwundenen Fallschirm bis zur Balkon-Baustelle – ein ganz normaler Trainingstag
Die Außengeräusche beim Aufwachen waren heute etwas leiser – ein gutes Zeichen? Naja… der Blick nach draußen ließ noch keine Jubelstürme zu. Es war weiterhin windig, die Sonne eher schüchtern unterwegs. Aber: hier und da blitzte tatsächlich wieder blauer Himmel durch. Hoffnung lebt!
Am Beckenrand zeigte sich wie gewohnt ein gemischtes Bild: Einige noch im Energiesparmodus unterwegs, die gute Laune irgendwo zwischen Bettdecke und Frühstück verschollen. Andere wiederum hatten die Situation akzeptiert und strahlten uns schon am Morgen entgegen – beneidenswert!
Dann ging’s los: Vorbereitung fürs Training. Und wie immer wurde natürlich sämtliches Material benötigt. Plötzlich Josa: „Habt ihr gestern einen Fallschirm gefunden?“ – Ich konnte nicht mehr vor Lachen. Spoiler: Nein, hatten wir nicht. Also hieß es für ihn: Sprint zurück ins Zimmer, Fallschirm holen. Frühsport erledigt!
Doch das war noch nicht alles. Unsere Aktiven schwimmen ja mit Pulssensoren – und es ist mittlerweile fast schon Tradition, dass mindestens zwei vergessen, diese einzuschalten. Heute setzte Jana M. dem Ganzen die Krone auf: Sie hatte den Sensor gar nicht erst aus der Box genommen. Auf unsere Frage, ob ihr nicht etwas fehle, kam ganz trocken: „Nein, ich hab ihn genommen.“
Kurze Kontrolle… Überraschung: Kein Sensor da. Aber sie war sich sicher! Ergebnis: Zwei neue Kandidaten für 200 m Schmett und Abenddienst. Eure Kids machen das übrigens hervorragend – vielleicht ein Konzept für zuhause?
Die große Frage des Morgens: Kennt noch jeder einschwimmen? Antwort: „Ja klar!“ – außer Merle, die gedanklich schon ganz woanders ihre Bahnen zog. Wir haben sie dann freundlich aus ihrer Traumwelt zurückgeholt – danach lief’s auch bei ihr wieder rund.
Die Morgeneinheit? Sagen wir mal… ausbaufähig. Die Stimmung war etwas schleppend, die Energie irgendwo im Winde verweht, vielleicht ist dieser auch aktuell schuld, das es sich nicht ganz so schnell schwimmen lässt.. Aber: Die Sonne kam raus, der Wind ließ nach – also erstmal ausgiebig frühstücken und neue Kräfte sammeln.
Um 11 Uhr ging’s für alle in den Kraftraum. Auch hier wieder ein Highlight: Josa erschien in Schlappen. Ernsthaft. Also wieder: Sprint zurück ins Zimmer, Schuhe holen. Ich sag ja – die sammeln heute Kilometer!
Nach dem Krafttraining hoffentlich alle Richtung Mittagessen. Benni und ich gönnten uns auch noch einen kurzen Sprung ins Wasser, während unsere Neuankömmlinge noch eine Runde im Kraftraum drehten und danach entspannt am Pool abhingen.
Um 13:50 Uhr: Auf zur zweiten Einheit! Motto: Distanz pro Zug und saubere Technik. Das Training lief insgesamt gut – leider fühlte sich Jonas nicht ganz fit und wurde etwas früher zur Erholung aufs Zimmer geschickt. Gute Besserung an dieser Stelle!
Ansonsten: David, Lotta und Josa haben ihre 200 m Schmett „genossen“, Alex schwamm solidarisch mit. Und jetzt haltet euch fest: Heute hat tatsächlich NIEMAND etwas nach dem Training liegen lassen. Ich glaube, das war eine Premiere!
Nach dem Training: Duschen, Lounge, Snacks, Spiele – alles ganz entspannt.
Bis… wir unser Zimmer betraten. Tür offen. Ungewöhnlich. Drinnen: Drei Handwerker, ein möglicher Manager und der Roomboy – Großaufgebot!
Diagnose: Großbaustelle auf unserem Balkon. Was genau gemacht wurde? Unklar. Irgendwas mit der Balkonmauer. Es wurde gebohrt, geschliffen, gestrichen – und auf die Aussage „Nur noch 5 Minuten!“ sollte man offenbar nicht allzu viel geben.
Wir haben uns im Rekordtempo fertig gemacht und sind schnell wieder geflüchtet.
Der Nachmittag bzw. frühe Abend war dafür wieder richtig schön und lustig. Jonas ging es leider noch nicht ganz besser – er verbrachte den frühen Abend brav mit Magen-Darm-Tee im Bett. Vielleicht war’s auch die plötzlich wieder sehr präsente Sonne.
Um 18:30 Uhr ging’s ins Soprano zum Abendessen. Die Masters sollten uns dort finden… sagen wir mal so: pünktlich waren sie nicht. Ob sie sich verlaufen haben oder eine Bar im Weg stand – man weiß es nicht genau.
Die Jugend verschwand nach dem Essen direkt wieder – Eis war wohl wichtiger. Jonas sah da zum Glück schon wieder etwas besser aus.
Als wir abends zurück ins Zimmer kamen: alles wieder hergestellt – Baustelle verschwunden, Zimmer top.
Morgen steht übrigens „Relaxen“ auf dem Plan… naja, zumindest fast. Denn wir treffen uns ausnahmsweise schon um 6:30 Uhr (statt 6:45 Uhr) an Haus 2. Warum? Lasst euch überraschen!
Schlaft gut und bis morgen!
Tag 8 – 03.04.2026 Zwischen Fallschirmen, Muskelkonzert und großen Klappen
Der Wecker klingelt – und ja, das Aufstehen… sagen wir mal: Es wird langsam zur Gewohnheit. Begeisterung sieht zwar anders aus, aber man wächst ja mit seinen Aufgaben.
Ein Blick nach draußen ließ allerdings nichts Gutes erahnen: Vorhänge auf, Realität rein. Die Sonne hatte sich mal wieder versteckt, dafür war der Wind hochmotiviert. Sand in der Luft, ordentlich Gegenwind – also Training heute: in die eine Richtung mit Turbo, in die andere eher im „Überlebensmodus“. Ganz so dramatisch war’s natürlich nicht… aber ein bisschen übertreiben gehört dazu.
Dann endlich die Auflösung des großen Rätsels: Wer hat den Fallschirm liegen lassen? Trommelwirbel… David! Damit baut er seine Führung souverän aus: inzwischen stolze 1000 m Schmetterling – und heute Abend wieder Getränkeservice. Aber: Er nimmt’s mit Humor. Muss er ja auch.
Im Einschwimmprogramm aktuell sehr beliebt: Fallschirme. Ziel: Widerstand spüren – und danach ohne gleich fliegen. Theoretisch zumindest.
Praktisch denkt sich Jonas: „Warum eigentlich ausziehen? Spart Zeit.“
Ich sag mal so: Manche Gehirnzellen sind wohl noch im Regenerationsmodus.
Das restliche Training lief – den Windverhältnissen entsprechend – absolut solide. Danach: schnelle Dusche und ab zum Frühstück ins Tangine.
Unser Omelett-Mann war heute allerdings leicht… sagen wir… emotional geladen. Offenbar gab’s Stress mit einem Kollegen – die Eier flogen nur so in die Pfanne. Kulinarisch okay, unterhaltungstechnisch top.
Die Mittagspause verlief entspannt: Die Jungs spielten Vier gewinnt, schliefen oder hingen am Handy. Wer was gemacht hat? Dürft ihr gerne raten.
Die drei „Girlies“ schauten kurz bei den Jungs vorbei – allerdings eher körperlich anwesend, geistig im Handy versunken. Der Rest der Mädels chillte in der blauen Lounge oder im Zimmer und kümmerte sich vorbildlich ums Essen.
Die Girlies… naja… da ist noch Luft nach oben.
Benji und ich machten einen kleinen Abstecher zum Strand, um die Quallenlage zu checken. Ergebnis: nichts. Also: Sobald die Sonne sich wieder blicken lässt – Strand-Revival! Bisher waren die Meerbesuche ja eher… überschaubar.
Um 13:30 Uhr ging’s ins Nachmittagstraining – der Wind hatte übrigens immer noch keine Lust auf Pause.
Einschwimmen wie gewohnt: Trainingsblock 3 = Fallschirm-Time. Danach: Race Time!
Irgendwann wundert sich Jana: „Warum sind alle so schnell… oder bin ich so langsam?“
Die Antwort: Fallschirm noch dran. Klassiker. Jonas lässt grüßen. Vielleicht liegt’s wirklich am Anfangsbuchstaben?
Für uns Trainer wird’s jedenfalls nie langweilig.
Kurz danach dann die nächste Szene: Liam macht auf die "J" Crew – wird aber zum Glück direkt von Aike „wieder eingefangen“. Teamwork!
Mit dem Race-Training waren wir sehr zufrieden, deshalb gab’s zur Freude aller den dritten Durchgang mit Flossen.
Außer Jakob. Der wollte unbedingt nochmal Brust schwimmen. Jeder hat halt so seine Hobbys.
Nach dem Training: ab auf die Zimmer und rein in die Muskelpflege. Dabei entstand fast ein kleines Orchester – jeder andere Töne.
Frage des Tages: Liegt das an den schmerzenden Muskeln? Wir vermuten… ja.
Bis zum Abendessen um 18:30 Uhr war noch Zeit. Also trafen wir uns in der Lounge zur Runde „Strike“.
Jakob – unsere „Großklappe“ – hat viel zu oft gewonnen. Und das Schlimmste: mit Ansage. Frechheit.
Dann kamen David und Liam dazu – ohne Zimmerkarte. Angeblich vom Roomboy „mitgenommen“.
Benni trocken: „Laut Vertrag kostet das 700 €.“
David, ganz entspannt: „Wie viel ist das in Schmett?“
Prioritäten sind klar gesetzt.
Zwischendurch wurde beim Würfeln ein bisschen zu viel von benni mir gegenüber provoziert, sodass ich meine Würfel mehrfach „in die Arena“ feuern musste. Konsequenz:
„Du schläfst heute bei den Jungs.“
Jonas großzügig: „Balkon geht noch bei uns – nasses Handtuch als Decke haben wir auch noch.“
Die Mädels? Fehlanzeige. Vielleicht nächstes Mal.
Dann Abendessen im Tangine: reichlich, lecker, wie immer top.
Highlight des Abends: Die Kids sollten uns noch ein Kompliment machen.
Liam, ohne zu zögern, zu Benni:
„Du hast so schöne Augen, das wollte ich dir schon immer mal sagen.“
Wir lagen unterm Tisch vor Lachen.
Nebenbei meldeten sich auch unsere Masters: sicher am Flughafen angekommen, erstes Bier getrunken und direkt ins Trainingslager-Outfit geschlüpft – inklusive selbst gestaltetem Shirt. Ankunft: heute Nacht gegen 1 Uhr.
David hat übrigens seinen Getränkeservice wieder hervorragend gemeistert – vielen Dank dafür!
Und Liam? Hatte seine persönliche Kellnerin Alex. Wettverlust ist Wettverlust: 100 m Rücken unter 1 Minute = Getränkeservice. Fair ist fair.
Zum Abschluss ging’s für alle ins wohlverdiente Schlaraffenland.
Der Abend klang entspannt aus – jeder auf seine Weise.
Morgen dann wieder ein neuer Tag.
Und vielleicht… ganz vielleicht… auch mal wieder mit Sonne
Gute Nacht aus der Ferne!
Tag 7 – 02.04.2026 „Quallen, Chaos und gute Laune – Tag 7 zwischen Training und Strandabenteuer“
Gefühlt wird das Aufstehen nicht einfacher – eher im Gegenteil. Nennen wir es heute mal freundlich „eine tägliche Überwindungs-Challenge“.
Der Tag startete – wie sollte es anders sein – im „Chillivanilli“-Modus. Kurzes Aufwärmen mit Springseil und Theraband, also alles noch im Rahmen. Und ich kann es selbst kaum glauben: Wir haben einen neuen Kandidaten für die 200 m Schmetterling und unseren zukünftigen Traumberuf – diesmal hat es Jonas erwischt. Merle darf sich also über Unterstützung freuen.
Das Training selbst verlief unspektakulär, ganz nach dem Motto: Muskeln frei schwimmen. Da wir mittlerweile erstaunlich effizient (oder einfach schneller müde?) durch unser Programm kommen, blieb noch Zeit für Extraeinheiten. Heute auf dem Plan: Cross-over-Wende. Lotta, Josa und Jonas bekamen quasi Privatunterricht in Sachen Frequenz, während Jana fleißig an Länge und Stabilität ihrer Züge arbeitete.
Um 9:30 Uhr hieß es dann: Freizeit genießen!
Die Trainercrew (Benni, Nina und Jana) machte sich direkt auf den Weg zum Strand. Die Jungs ließen sich noch zwei Stunden Zeit – wahrscheinlich mussten sie sich mental auf das Abenteuer vorbereiten. Und das war auch nötig, denn das Meer war heute… sagen wir mal: leicht von Quallen bevölkert. Trotzdem – mutig reingesprungen!
Weniger erfreulich: Liam und David gingen auf eigene Entdeckungstour – leider in Richtung „nicht mehr Hotelgelände“. Aus sicherer Entfernung beobachtet, wurde es uns irgendwann doch zu spannend, sodass Benni sie wieder einsammeln durfte. Zurück kamen sie – völlig ahnungslos – mit stolz präsentierten, aber leider vertrockneten Seesternen. Die Begeisterung unsererseits hielt sich in Grenzen. Besonders, weil wir exakt diese Situation mit den beiden schon letztes Jahr hatten…
Konsequenz: erstmal Zimmerarrest außerhalb der Trainings- und Essenszeiten. Klassiker.
Und dann – ihr werdet es nicht glauben – lief bei einer der legendären Poolpartys tatsächlich das Lied „Gute Laune“. Vielleicht sollten wir das morgen einfach ins Aufwärmprogramm integrieren… wir prüfen das noch.
Gegen 14:30 Uhr meldete sich kollektiv der Hunger. Die örtlichen Verkäufer – wie immer super aufmerksam – wiesen uns direkt auf eine Strand-Snackbar hin. Also: Mission gestartet, Ziel gefunden. Auswahl? Pizza, Nuggets, Pommes, Salat und Obst – also quasi das Paradies. Schnell Teller gefüllt (auch für Benni natürlich) und zurück ans Meer.
Die Jungs verabschiedeten sich gegen 16 Uhr vom Strand und planten direkt strategisch das Abendessen im „Culina“ um 18:30 Uhr. Währenddessen wagten sich auch Benni, Nina und Jana noch ins Meer. Kurz darauf machten wir uns ebenfalls auf den Rückweg – die Sonne hatte heute nämlich eher einen „Ich bleib mal hinter den Wolken“-Tag.
Auf dem Rückweg begegneten uns Jana, Liva, Marlene, Merle und Aike – die allerdings direkt wieder kehrtmachten. Sie waren mit dem Bus unterwegs gewesen, entschieden aber spontan: „Ohne euch am Strand? Dann auch nicht.“
Kurzer Lagebericht: Lotta, Alex und Aike waren shoppen (Armbänder standen hoch im Kurs) und davor gabs noch einen zweistündigen MIttagschalf, während der Rest sich durch das All-inclusive-Angebot getestet hat – wissenschaftlich natürlich.
Nach der Rückfahrt noch schnell eine Runde rutschen oder Volleyball spielen, bevor es hieß: fertig machen fürs Abendessen. Kurz davor suchte Liam noch das Gespräch mit Benni – Männer unter sich. Details bleiben streng vertraulich.
Abends ging es ins frisch renovierte „Culina“. Optisch top, akustisch… sagen wir: Bahnhofshalle trifft Schulpause. Dazu war der Getränkespender kaputt, sodass Merle und Jonas erst einmal die Disziplin ‚Anstehen‘ meistern durften, um an der Theke ihre Getränke höchstpersönlich und ganz altmodisch per Wortmeldung zu bestellen – mit leichter Verzögerung fanden diese dann schließlich doch noch den Weg zu unserem Tisch.
Highlight (oder Tiefpunkt?): Jana wurde am Schokokuchenbuffet bitter enttäuscht – ein kleiner Junge schnappte ihr das letzte Stück direkt vor der Nase weg. Tragisch. Aber keine Sorge: Im „Schlaraffenland“ wurde der Abend würdig gerettet.
Die Mädels machten noch einen Abstecher zur Eisbar, während die Jungs ihre Taschen (selbstverständlich nur mit Snacks!) füllten und anschließend geschlossen aufs Zimmer verschwanden.
Morgen startet bereits Trainingsblock Nummer drei – es bleibt also spannend.
Und natürlich gibt es auch wieder die nächste Fallschirm-Auflösung.
Schlaft gut!
PS: Zum gestrigen Aprilscherz – die Jungs hatten übrigens vorsichtshalber wirklich ihre Koffer gepackt. Sicher ist siche
Tag 6 – 01.04.2026 „Koffer, Chaos & ein bisschen Regen – der große Aprilscherz-Tag“
Von Routine kann hier morgens um diese Uhrzeit wirklich noch keine Rede sein – vor allem nicht, wenn der Wecker so gnadenlos früh klingelt. Dafür war die Spannung heute umso größer: Würde unser Aprilscherz funktionieren?
Zur Erinnerung: Wir hatten am Vortag ganz offiziell einen „Umzug“ für alle angekündigt – inklusive Jungs, Mädels (Jana M., Liva und Marlene) und Trainerteam. Erste Zweifel kamen schon am Abend zuvor auf, aber wir blieben natürlich eisern. Die Jungs gingen sogar so weit, an der Rezeption nachzufragen… allerdings ohne Erfolg – das Personal verstand leider kein Wort von dem, was sie wollten. Glück für uns.
Damit unser Plan nicht direkt auffliegt, marschierten wir heute Morgen geschniegelt mit (leeren!) Koffern Richtung Training. Und siehe da: Schon kamen uns David und Josa entgegen – Kontrollblick inklusive.
„Und, wie schwer sind eure Koffer?“
Da mussten wir uns kurz sehr zusammenreißen, um nicht laut loszulachen.
Kurz darauf trafen auch die Mädels ein. Die beiden Jungs versuchten direkt, den Scherz zu enttarnen – „Das ist doch alles nur ein Aprilscherz!“ – aber wir? Blieben natürlich standhaft.
Die Jungs allerdings hatten die Frechheit, ohne Koffer aufzutauchen. Also: kurzer Prozess – zurück auf die Zimmer, 20 Minuten Zeit zum Packen. Die Mädels hingegen waren noch völlig überzeugt und happy. Doch dann wurde es spannend: Die Jungs testeten einfach mal einen Koffer der Mädels… und siehe da – schwer! Zum Glück kam niemand auf die Idee, unsere Koffer zu überprüfen.
Also zogen sie wieder ab zum Packen. Doch dann… Benni. Nach fünf Minuten konnte er nicht mehr und löste den Scherz in der WhatsApp-Gruppe auf. Die Jungs kamen daraufhin natürlich wieder ohne Koffer zurück – die drei Mädels hingegen: komplett entsetzt.
Benni setzte noch einen drauf: „Schaut doch in meinen Koffer, der ist auch gepackt!“ Die drei machten sich also auf den Weg… öffnen den Koffer…→ ein Hotelkissen. Die Gesichter? Unbezahlbar. Und im Hintergrund: „APRIL, APRIL!“ Ja, ein bisschen gemein war’s schon – aber auch ziemlich lustig. Besonders gefreut hat sich übrigens Lotta – sie strahlte wie ein Honigkuchenpferd, weil sie dieses Jahr verschont geblieben ist.
Leicht verspätet ging’s dann ins Training. Die Wenden beim Einschwimmen werden immer besser, die Beinsätze liefen heute Morgen auch ordentlich. Danach standen noch 8×300 Ausdauer auf dem Plan – bei den meisten richtig stark. Liam brauchte zwischendurch eine klare Ansage von Benni – danach lief’s aber wieder rund.
Im Anschluss: Koffer auspacken für die Mädels – und hier muss man sagen: echte Gentlemen unter den Jungs. Die Koffer wurden (fast) bis vor die Tür getragen. Respekt und danke dafür!
Breaking News des Tages:
Es hat geregnet.
Ja, wirklich. Regen. Hier.
Ein Ereignis, das gefühlt nur alle paar Jahre vorkommt – und wir waren live dabei. Wahnsinn!
Nach dem Frühstück um 9:30 Uhr ging’s um 11 Uhr in den Kraftraum.
Fünf Übungen später: Arme kaputt, Motivation irgendwo zwischen „geht noch“ und „nie wieder“. Danach 1,5 Stunden Pause – optimal für ein kleines Schläfchen… und natürlich Mittagessen (gell, Mädels: ohne Futter keine Energie!).
Zur Nachmittagseinheit trafen wir uns kurz vor 14 Uhr – und heute gab’s Luxus pur: 7 Bahnen nur für uns! Unser Kölner Nachbarverein war nämlich auf Schnorchel- und Delfin-Ausflug unterwegs – danke euch an dieser Stelle! Das Training? Überragend. Wirklich stark von allen. Nach dem Training: Duschen, regenerieren und bitte an die Körperpflege denken! Blackroll, Dehnen, Massagepistole – von allein wird’s nicht besser!
Ach ja – hier noch die heiß ersehnte Auflösung von gestern:
Der Fallschirm-Vergesser des Tages war… Trommelwirbel… Merle!
Damit ist sie offiziell in die legendäre 200m-S-Crew aufgenommen und durfte uns am Abend direkt als Bedienung zur Verfügung stehen – Karriere kann manchmal so schnell gehen.
Und jetzt kommt’s: Haltet euch fest… man mag es kaum glauben…
HEUTE ist schon wieder ein Fallschirm liegen geblieben!
Langsam wird das hier zur Tradition – oder wir führen einfach eine eigene Liga ein.
Wer diesmal der Übeltäter war? Das bleibt noch ein kleines Geheimnis…
Fest steht nur: Übermorgen wird der nächste „Gewinner“ gekürt, denn morgen gibt’s ausnahmsweise mal keinen Fallschirm im Einsatz.
Also: Wetten werden ab sofort angenommen!
Wer wird das nächste Mitglied der glorreichen 200m-S-Crew und dem neuen Traumberuf des Sparta Konstanz Schwimmern?
Da das Wetter weiter eher „wechselhaft“ blieb, trafen wir uns heute schon vor dem Abendessen im Schlaraffenland. Es wurde geschlemmt und gespielt: Strike, 5 Alive und Marshmallow standen auf dem Programm. Um 18:30 Uhr dann Abendessen – diesmal mit unserer „sympathischen“ Bedienung Merle, die uns allerdings gnadenlos vergessen hat. Neuer Versuch morgen, Merle – so leicht kommst du uns nicht davon!
Was unsere Jugend abends so treibt? Schwierig zu sagen. Ein Teil der Jungs liegt wohl brav um 20:30 Uhr im Bett… ein anderer Teil eher nicht.
Und die Mädels? So geschniegelt und gestylt wie sie manchmal unterwegs sind, hängen sie bestimmt noch irgendwo rum. Jana investierte den Abend übrigens in eine 1,5-stündige Fortbildung – für neuen Input im Verein. Stark!
Und kaum zu glauben: Wir nähern uns schon wieder dem Ende von Trainingsblock 2. Morgen heißt es also: Chillivanilli-Tag, bevor übermorgen Block 3 startet. Jetzt hoffen wir einfach mal auf besseres Wetter – vielleicht klappt’s ja endlich mit Strand. Und wenn nicht: gibt’s eben Theorie. Auch spannend… irgendwie.
In diesem Sinne: Gute Nacht und bis morgen!
Tag 5 – 31.03.26 „Zwischen Party-Sahne, Unterwasser-Wenden und verschwundenen Fallschirmen“
Der Tag begann – wie könnte es anders sein – viel zu früh. Punkt 6:45 Uhr wurden wir von „Party Sahne“ aus dem Schlaf gerissen. Die Körper waren zwar anwesend, aber von Dynamik noch weit entfernt. Eher Kategorie: „läuft… irgendwie“.
Beim anschließenden Theraband-Training erklärte Benni den Tagesplan – zumindest versuchte er es. Drei Anläufe später war klar: Entweder der Plan war kompliziert oder Benni noch im Energiesparmodus. Die berechtigte Frage aus der Runde: Wer hat diesen Trainingsplan eigentlich geschrieben?!
Im zweiten Trainingsblock wartete dann ein neues Einschwimmprogramm auf die Aktiven. Highlight: Wenden tief unter Wasser. Ergebnis: Bis auf Jana C. kämpften alle irgendwo zwischen „Ich probier’s“ und „Ich dreh mich irgendwie um meine Achse“. Unter Wasser drehen? Klingt einfacher, als es ist. Wir setzen unsere Hoffnungen auf den Abend.
Der Rest des Trainings bewegte sich irgendwo zwischen „ganz okay“ und „da geht noch was“. Potenzial ist definitiv vorhanden – jetzt müsste man es nur noch aktiv nutzen. Vielleicht hilft ja Frühstück. Also: ab zum Buffet, Energie tanken und den Magen glücklich machen.
Die Mittagspause verlief… sagen wir entspannt. Ein bisschen Schlaf, ein bisschen Pool – und die Jungs waren sogar vernünftig genug, noch essen zu gehen. Vorbildlich!
Am Nachmittag ging’s nach einem kurzen, aber knackigen 30-minütigen Landtraining direkt in die Race Time. Laut Benni waren alle schneller unterwegs als beim letzten Mal – aber auch hier gilt: Da ist noch ordentlich Luft nach oben. Die Pulswerte bestätigen es schwarz auf weiß. Immerhin klappten die Unterwasser Wenden beim Einschwimmen wesentlich besser als am Morgen, es hilft die Hoffnung nie aufzugeben.
Ein kleiner Reminder an die Mädels: Essen in der Mittagspause ist keine Option, sondern Pflicht. Ohne Energie kein Durchhaltevermögen – so einfach ist das.
Nach dem Training gab es dann noch ein kleines Highlight: Ein Fallschirm blieb zurück. Tja… schauen wir mal, wer im nächsten Training die 200 m S und damit den Kellnerdienst „gewinnt“. Die Auflösung folgt morgen – Spannung garantiert.
Für gute Stimmung sorgte noch eine organisatorische Überraschung: Wir dürfen alle zusammen in ein Haus umziehen! Bedeutet zwar nochmal Koffer packen, aber dafür: kurze Wege und mehr Teamfeeling.
Eine halbe Stunde nach Trainingsende trafen wir uns noch zur Blackroll- und Dehneinheit – danach hieß es: duschen, entspannen und den Abend ruhig ausklingen lassen.
Viel passierte dann nicht mehr, außer Sachen packen und halbwegs früh ins Bett fallen. Denn morgen wartet schon der nächste Weckruf – um 6:20 Uhr.
Und eins ist sicher: Party Sahne schläft nie.
Tag 4 – 30.3.2026 „Wind, Wellen und 200 m Schmetterling – ein (fast) entspannter Urlaubstag“
Heute stand erstmal das absolute Highlight eines jeden Trainingslagers auf dem Programm: ausschlafen. Die meisten schafften es tatsächlich bis 9 Uhr – ein kleiner Triumph. Danach ging’s gesammelt zum gemütlichen Frühstück.
Nur Benni hatte leider weniger Grund zur Freude. Die Nacht war eher Kategorie „durchwachsen“, und sein Magen schien sich gegen ihn verschworen zu haben. Er blieb erstmal noch liegen.
Als wir anschließend rausgingen, kam erstmal der kleine Schock – ordentlich Wind und ziemlich frisch. Eigentlich war für heute Strand angesagt, aber das Wetter hatte offenbar andere Pläne. Nach dem Frühstück beruhigte sich das Ganze jedoch etwas, die Sonne blinzelte zaghaft durch, und wir beschlossen: Wir riskieren es!
Da Schwimmer bekanntermaßen nicht die größten Fans von unnötigen Laufstrecken sind, wurde direkt der Shuttlebus getestet. Der hielt praktischerweise direkt an unserer Lobby und brachte uns quasi bis zum Sand. Sehr komfortabel – auch wenn die Busse… sagen wir mal… ihren ganz eigenen Charme hatten. TÜV? Eher nicht. Die Sitze waren gefühlt 10 cm über dem Boden, dafür hätte man im Stehen locker noch eine zweite Etage einziehen können. Der Rückbus war dann sogar noch mit Sandelsachen dekoriert – vermutlich ein Kunstprojekt.
Um 13:45 Uhr stand dann die einzige wirklich entspannte Einheit des Tages an. Und siehe da: Benni war wieder am Start – so leicht wirft den nichts aus der Bahn!
Irgendwann fiel uns allerdings auf, dass David und Liam fehlten. Und das konnte natürlich nur eines bedeuten: Ärger. Genauer gesagt: 200 m Schmetterling. Nach 5 Minuten Verspätung (und weiterhin keiner Spur von den beiden) wurde kurzerhand entschieden: Die 200 m werden verdoppelt. Außerdem gewannen sie den heutigen Getränkeservice beim Abendessen – ein Preis, den man sich wirklich hart erarbeiten muss.
Als die beiden dann doch noch auftauchten, konnte das Wassertraining starten. Heute standen nur ein paar… sagen wir… „entspannte“ Meter auf dem Plan. Das Startsprungtraining fiel dem Wind zum Opfer – sehr zum Vorteil einiger Kandidaten, die so schon mal einen Teil ihrer Schmetterlings-Strafe abarbeiten durften.
Mutig stellten sich Liam, Alex, David und Jakob der Herausforderung – ohne einen einzigen Abschlagzug. Respekt! Benni bekam noch eine kleine Schonfrist.
Ab 16 Uhr war dann wieder Freizeit angesagt – zumindest für die meisten. Liam und David durften sich mental schon mal auf ihre neue Karriere als Kellner vorbereiten.
Der Nachmittag verlief dann eher ruhig. Die meisten zogen sich auf ihre Zimmer zurück, und auch das Wetter konnte niemanden so richtig an den Pool locken. Einige versuchten es zwar tapfer – wurden aber entweder vom Wind oder vom gefühlt arktischen Wasser schnell wieder vertrieben.
Um 18:30 Uhr ging’s dann zum Abendessen – inklusive unserer persönlichen Kellner Liam und David. Anfangs zeigte Liam noch leichte Verweigerungstendenzen, fand dann aber schnell in seine Rolle und lieferte gemeinsam mit David eine solide Performance ab. Der Service wurde von allen sehr genossen.
Danach ging’s wie gewohnt ins Schlaraffenland, bevor sich die Gruppen langsam aufteilten und den Abend individuell ausklingen ließen.
Ab morgen ist dann wieder Schluss mit lustig: Der zweite von vier Trainingsblöcken startet – und zwar früh. Sehr früh. Um 6:45 Uhr.
In diesem Sinne: Gute Nacht!
Tag 3 – 29.03.2026 „5 Sekunden vor dem Untergang – und trotzdem alles im Flow“
Noch ist es keine echte Routine, aber der Wecker klingelt zuverlässig spätestens um 6:25 Uhr. Der erste Nervenkitzel des Tages: Schaffen es Liam und David rechtzeitig ins Training? Und… ja! Ganze 5 Sekunden später – und sie hätten sich zu einer weiteren Runde 200 m Schmett qualifiziert.
Da die Bewegungsfreude am frühen Morgen noch stark ausbaufähig ist, haben Benni und ich beschlossen: Jeden Morgen gibt’s zum Wachwerden Party-Sahne auf die Ohren – gefolgt von einer kurzen, aber „hochmotivierten“ Theraband-Session.
Dann stand unter anderem eine 3×600 m (in 100er aufgeteilt) Serie mit 30 Sekunden Pause an. Kurz davor (8:10 Uhr) die Frage von Liam: „Kommt jetzt Ausschwimmen?“ – zur Erinnerung: Es lagen noch etwa 45 Minuten Training vor uns. Benni: „Äh… nein.“ Liam (optimistisch): „Dann sind wir früher fertig.“ Benni (realistisch): „Ganz sicher nicht.“
Auch Jakob brachte sich regelmäßig ein – mit der Frage, ob es nach jedem 100er 30 Sekunden Pause gäbe. Antwort: Nein, nach 600 m. Die Fragen wurden zunehmend kreativer und das zuhören weniger – ein klares Zeichen: Die Müdigkeit klopft langsam an.
Jana kassierte derweil einen „Strafzettel“ von Benni für die Aussage, dass es eigentlich verboten sein sollte, so langsam Brust zu schwimmen und dabei 25 m zu verlieren. Harte Worte, harte Konsequenzen.
Der erste Durchgang fühlte sich pulstechnisch bei vielen eher nach „klinisch tot“ an. Nach einer kleinen Ansage von Benni liefen Durchgang zwei und drei dann plötzlich deutlich flotter. Im Anschluss wurden kurz die Pulswerte analysiert – und dann ging’s endlich zum Frühstück.
Das Frühstück? Entspannt, lecker und absolut verdient. Wahrscheinlich wird das Tangini unser Stammplatz – Frühstück bis 11 Uhr und alles, was das Sportlerherz begehrt.
Mittags bekamen wir von unseren Aktiven nicht allzu viel mit – die Pause war ohnehin kurz. Um 12:45 Uhr ging’s schon in den Kraftraum. Nach 5 Minuten Aufwärmen (Laufband, Rad oder Springseil – je nach persönlichem Stil) kam jedoch die überraschende Wendung: Der Gym-Chef scheuchte uns raus – Mittagspause bis 14 Uhr. Blöd gelaufen für uns.
Also wurde improvisiert: Theraband-Training! Überraschung des Tages: Jakob hatte keins dabei und David hatte seins – wie so oft – im Zimmer vergessen. Klassiker.
Marlene erhielt währenddessen den liebevollen Spitznamen „Schnatterinchen“, da sie es partout nicht schafft, mal 5 Minuten still zu sein. Josa hingegen bekam die Aufgabe, mehr zu reden und lauter zu werden… offenbar hat er das etwas falsch interpretiert, denn seitdem lässt er alles liegen und wartet darauf, dass es ihm hinterhergetragen wird. Gesprächsbedarf besteht, Josa 😉
Rückblickend war es vielleicht gar nicht schlecht, dass wir nicht in den Kraftraum konnten – sonst hätten wir später vermutlich den ein oder anderen aus dem Wasser bergen müssen. Die Leistung im Wasser sank nämlich spürbar. Einige waren auf ihrer Bahn gefühlt im Standbetrieb unterwegs – besonders in den Fallschirm-Blöcken.
Aber genau dort wollten wir sie haben: komplett platt und am Limit.
Das Nachmittagstraining war leicht chaotisch – Fallschirme verknotet, falsche Abgänge, kreative (um es nett zu sagen) Wenden und Techniken. Aber: Alle haben tapfer durchgezogen!
Zur Belohnung gab’s ein einminütiges Eisbaden im Kältebecken. Die Reaktionen reichten von „tiefenentspannt“ bis „akute Lebenskrise“. Doch 5 Minuten später saßen alle wieder geschniegelt und zufrieden mit einem Eis auf der Sonnenliege. Jugend regeneriert eben schnell.
Die Zeit bis zum Abendessen wurde unterschiedlich genutzt: Einige chillten, andere spielten „Stille Post“ auf dem Rücken oder eine Runde Imposter.
Um 18:30 Uhr ging’s dann zum Abendessen – heute tatsächlich mal fast alle gemeinsam an einem Tisch. Die Mädels schmiedeten bereits Pläne zur Rache an der ominösen Salz-Himbeer-Limonade. Man darf gespannt sein…
Natürlich wurde danach noch das Dessertbuffet („Schlaraffenland“) gestürmt. Der Abend klang gemütlich aus.
Wir hoffen, dass heute alle etwas früher ins Bett gehen – auch wenn morgen Ausschlafen angesagt ist. Denn nicht nur die Muskeln, sondern auch einige Gehirnzellen brauchen dringend Regeneration.
Morgen steht ein regenerativer Tag an.
In diesem Sinne: Gute Nacht und bis morgen!
Tag 2 28.03.2026 „Ein Tag zwischen Muskelkater, Multitasking und Mutproben“
Der Tag begann früh, sehr früh – für manche um 6:30 Uhr, für andere wahrscheinlich schon deutlich früher, wenn man die halbwachen Augen und schleppenden Beine zählt. Halleluja – und dennoch: alle pünktlich! Für uns Trainer war das fast schon ein Wunder, oder zumindest ein haarbreit-genaues Timing. Unser Weg zum Pool fühlte sich wie eine kleine Odyssee an, aber das war nur das erste Abenteuer des Tages.
Nach einem eher trägen Aufwärmen hieß es dann: Springseile raus! Und plötzlich kam die Überraschung – oder eher der Schock: Alex und Jakob hatten keins dabei. Alex’ Seil lag zum Glück im Zimmer, Jakob hingegen überlegte nur: „Vielleicht hab ich eins im Zimmer…?“ Benji hakte nach: „Hast du es hier gesehen?“ Jakob: „Nö.“ Tja, so haben die ersten Schwimmer die 200er gewonnen. Benji hatte außerdem sein iPad nicht geladen und durfte sich deshalb gleich zu unserem 200-m-Schmetterling-Team gesellen – aktuell bestehend aus Alex, Jakob und sich selbst, die Gruppe wird bestimmt noch wachsen :-).
Das Training selbst war dann Gehirnakrobatik deluxe: Während man Seil sprang, musste man gleichzeitig zuhören und den Trainingsplan ein wenig auswendig lernen. Wer multitaskingfähig ist, konnte heute glänzen. Insgesamt lief die Einheit konzentriert und richtig gut – die kommenden zwölf Tage versprechen noch viel Arbeit, aber wir sind motiviert.
Nach dem Frühtraining ging es zum heißersehnten Frühstück. Zwei Restaurants standen uns offen, ein Traum für jeden Frühstücksfan! Es gab alles, was das Herz begehrt: Pancakes, Waffeln, Omeletts, Fladenbrot, Donuts, Aufstriche, frische Säfte aus der neuen Smoothie-Bar – letztes Jahr Lieblingsrestaurant komplett renoviert und jetzt noch schöner. Wer wollte, konnte sogar Obst in allen Farben der Regenbogenpalette genießen.
Nach dem üppigen Frühstück folgte die Mittagspause deluxe. Jeder gestaltete sie nach eigenem Gusto: Sonnenbad (Nina bekam den ersten Sonnenbrand – oops!), Poolplanschen, Lesen, Schaukeln oder ein kleines Nickerchen. Energie tanken für den Nachmittag war die Devise.
Um 13:30 Uhr war Treff am Pool angesagt. Das Aufwärmen begann intensiv: Blackroll für jeden Muskel, Dreisprünge und Kontaktsprünge, Schritt-Sprünge vorwärts und rückwärts. Dann ging es ab ins Wasser: Racetime stand auf dem Programm. Nach dem Einschwimmen folgten viele 50er und am Ende jeweils 4×50 m schnell – zweimal das Ganze. Da es etwas windig war, wurde das Dehnen auf später verschoben, sodass alle erst warm duschen und sich trockene Kleidung anziehen konnten. Die Blackroll wurde weiter genutzt, um müde Muskeln zu mobilisieren – für manche war schon die Berührung der Rolle ein kleines Abenteuer. Anschließend durfte jeder seine Brustmuskeln und Hüftbeuger dehnen, bevor es an die wohlverdiente Belohnung ging.
Um 17 Uhr war Eiszeit angesagt: Vanille, Schoko, Erdbeere und laut Jana „irgendwas orange-gelbes“ – lecker und dringend nötig nach dem intensiven Nachmittag. Danach begann der gemütliche Teil des Tages: faulenzen, Nickerchen oder einfach nichts tun.
Ab 18:30 Uhr ging es zum Abendessen ins Tangini. Die Auswahl war riesig und wie immer perfekt. Kurz vor dem großen Schlemmen spielten die Jungs Marlene einen kleinen Streich: Sie bekam ein Getränk angeboten, das sie bereitwillig trank – bis plötzlich ihre Augen weit aufrissen. Die Jungs verschwanden blitzschnell, und Marlene musste das Getränk wieder loswerden. Was sie im Mund hatte? Eine Salzlösung. Rache dürfte hier nicht lange auf sich warten lassen.
Das Nachtisch-Buffet haben wir dieses Jahr erstmals vermisst – zum Glück gibt es jetzt ein eigenes Restaurant, das wie ein Schlaraffenland wirkt: Schokobrunnen, Cremes, Kuchen, einfach unglaublich viel Auswahl. Die Jugendlichen trafen sich danach noch zum Imposter-Spielen, andere genossen einfach ihre Freizeit, während wir Trainer den Abend mit einem Feierabendbierchen und Caipi ausklingen ließen.
Morgen früh geht es für alle wieder um 6:45 Uhr los. Die ersten sanften Sonnenbrände zeichnen sich bereits ab – wir sind gespannt, wann sie in eine schöne Bräune umschlagen.
Liebe Grüße in den kalten Süden – Tag 2 ist geschafft, mit Lachen, Muskelkater und ein paar Streichen im Gepäck.
Tag 1 27.03.2026 Trainingslager 2026 – Hurghada wir kommen! 🏊♂️☀️
Donnerstag – endlich geht’s los! Während die einen schon geschniegelt und geschniegelt geschniegelt (ja, doppelt hält besser 😄) auf gepackten Koffern sitzen, müssen die anderen nach dem Training noch schnell alles reinstopfen, was nicht niet- und nagelfest ist. Und wie jedes Jahr stellt sich die wichtigste Frage: Habe ich wirklich alles eingepackt?
Spoiler: Das mulmige Gefühl bleibt. Immer. Egal wie oft man nachschaut.
Die Nacht? Kurz. Sehr kurz. Der Wecker klingelt erbarmungslos spätestens um 3 Uhr morgens – ein Zeitpunkt, zu dem normale Menschen noch tief schlafen und Schwimmer sich fragen, warum sie sich das eigentlich freiwillig antun.
In den wildesten Fahrgemeinschaften machten sich unsere Spartaner auf den Weg zum Flughafen Flughafen Zürich. Treffpunkt 4:30 Uhr – und tatsächlich: alle pünktlich! (Man glaubt es kaum.)
Am Check-in dann die nächste Nervenschlacht: Ist mein Koffer zu schwer?
Die Erleichterung: Alle Koffer gehen durch – Trainingslager gerettet!
Doch dann der Schock: Die Sitzplätze im Flugzeug sind komplett verstreut. Kein „Sparta-Block“, keine gemeinsame Reihe – stattdessen Ruhe im Flieger. Für manche angenehm, für andere… sagen wir mal: ungewohnt still 😅
Pünktlich um 11:50 Uhr Landung in Hurghada!
Bis allerdings alle aus dem Flieger raus, im Bus und schließlich im Terminal sind, vergeht gefühlt eine kleine Ewigkeit.
Da wir diesmal ohne „Rundum-sorglos-Reiseleitung“ unterwegs sind, heißt es: selbst ist der Schwimmer! Also ab zum Visum-Schalter – 26,50 € weniger, Pass zeigen, fertig. Willkommen in Ägypten!
Unser Fahrer Faroud wurde schnell entdeckt (oder er uns – wer weiß 😄), und schon ging’s Richtung Hotelanlage.
Dort angekommen: Check-in, Bändchen ums Handgelenk (Farbenfroher als jede Staffelaufstellung) und direkt weiter zum verspäteten Mittagessen.
Die Hoffnung auf schnelle Zimmerschlüssel? Leider nur ein Wunschtraum…
Also überbrücken wir die Wartezeit standesgemäß mit süßen Teilchen und Eiskaffee – man muss Prioritäten setzen!
Gegen 15:30 Uhr dann endlich: Zimmerbezug!
Zwar nicht wie gewünscht alle in einem Haus, aber immerhin: drei Häuser – nebeneinander. Wir nehmen, was wir kriegen 😄
Kurz Zimmer einrichten, WLAN-Passwort jagen (wichtigste Disziplin!) und dann: ab ins erste Training!
Treffpunkt 16:45 Uhr – und tatsächlich: alle pünktlich. Man merkt, es ist Trainingslager!
Los geht’s mit einer Stunde Kraftausdauer – Arme in Flammen inklusive 🔥
Danach noch zwei Stunden Wassertraining: locker reinkommen, den Reisetag aus den Knochen schwimmen und endlich wieder Langbahnluft schnuppern.
Zum Abschluss: Abendessen – und dann hoffentlich freiwillig früh ins Bett.
Ob das klappt? Der nächste Morgen wird es zeigen…
In diesem Sinne: Gute Nacht aus Hurghada und auf ein hoffentlich geniales Trainingslager 2026! 🌴
Eure Spartaner