Starke Leistungen beim ersten Kurzbahnwettkampf seit Januar – Sparta-Schwimmer überzeugen in Villingen
Mit einer 18-köpfigen Mannschaft machte sich die Rennmannschaft des SK Sparta Konstanz am Samstagmorgen auf den Weg zum Überprüfungswettkampf nach Villingen. Bereits um 8:55 Uhr traf sich das Team am Schwaketenbad, ehe es gemeinsam Richtung Hallenbad Villingen ging. Die Anreise verlief problemlos und nach den hochsommerlichen Temperaturen der vergangenen Tage freuten sich alle Aktiven besonders auf das Einschwimmen – eine willkommene Abkühlung vor einem langen Wettkampftag.
Der Wettkampf stellte für die Sparta-Schwimmer eine besondere Standortbestimmung dar. Es war der erste Kurzbahnwettkampf seit Januar. Normalerweise konzentriert sich die Mannschaft in den Sommermonaten auf Wettkämpfe im 50-Meter-Becken. Für einige Athleten bot sich nun die Chance, wichtige Punkte für die Kadereinstufung der Saison 2026/2027 zu sammeln, während andere bereits die ersten Pflichtzeiten für die Baden-Württembergischen Kurzbahnmeisterschaften im Herbst ins Visier nahmen.
Mit insgesamt bis zu sechs Starts pro Schwimmer war das Programm äußerst anspruchsvoll. Neben schnellen Zeiten stand deshalb auch das Sammeln wichtiger Wettkampfhärte im Vordergrund. Dass die Form zum Saisonende stimmt, zeigte sich eindrucksvoll: Die Mannschaft überzeugte mit einer außergewöhnlich hohen Bestzeitenquote und zahlreichen Qualifikationen.
In guter Form präsentierte sich Arika Stockburger (Jahrgang 2014). Sie verbesserte sich bei allen ihren Starts und erreichte damit eine beeindruckende 100-Prozent-Bestzeitenquote. Highlight war ihre Zeit über 400 Meter Freistil: In starken 5:07,36 Minuten unterbot sie ihre bisherige Bestleistung gleich um 16 Sekunden und belegte damit den zweiten Platz. Auch über 200 Meter Rücken (2:53,37) sowie weitere Strecken zeigte sie ihre derzeit hervorragende Form.
Ebenfalls einen perfekten Wettkampf erwischte Noah Greis (Jahrgang 2013). Auch er schwamm ausschließlich persönliche Bestzeiten und belohnte sich über 400 Meter Freistil mit einer starken Zeit von 5:06,87 Minuten. Damit sicherte er sich bereits jetzt die Qualifikation für die Baden-Württembergischen Kurzbahnmeisterschaften im Herbst. Zusätzlich überzeugte er mit starken Leistungen über 200 Meter Brust und 200 Meter Rücken.
Lasse Vogel (Jahrgang 2014) konnte sich ebenfalls über eine wichtige Qualifikation freuen. Über 200 Meter Brust schlug er nach 3:10,94 Minuten an und erfüllte damit ebenfalls die Pflichtzeit für die Baden-Württembergischen Meisterschaften. Auch auf den Freistilstrecken bestätigte er seine aufsteigende Form.
Konstantin Hess (Jahrgang 2014) zeigte gleich mehrere starke Rennen. Besonders seine 2:22,59 Minuten über 200 Meter Freistil sowie die 2:55,63 Minuten über 200 Meter Schmetterling ragten heraus. Über die Schmetterlingsstrecke war er sogar schnellster Schwimmer der offenen Wertung.
Leonard Schäfer (Jahrgang 2012) präsentierte sich ebenfalls in hervorragender Verfassung. Er knackte erstmals die Marke von 1:10 Minuten über 100 Meter Rücken und gewann die Strecke in 1:09,12 Minuten. Auch über 200 Meter Rücken blieb er erstmals unter 2:30 Minuten und siegte in starken 2:29,52 Minuten. Hinzu kamen persönliche Bestzeiten über 400 Meter Freistil sowie eine makellose Bestzeitenquote bei allen Starts.
Ein emotionaler Höhepunkt des Tages war der letzte Wettkampf von Nina Haake als Mitglied der Rennmannschaft des SK Sparta Konstanz. Auch wenn für sie damit ein Kapitel zu Ende geht, wird sie dem Wettkampfsport nicht den Rücken kehren, sondern zu den Masters wechseln. Über 1500 Meter Freistil zeigte sie noch einmal ihre ganze Klasse und schwamm mit 19:04,57 Minuten auf Platz acht der ewigen Sparta-Bestenliste. Während ihres Rennens sorgte die gesamte Mannschaft für Gänsehautstimmung und feuerte sie lautstark Runde für Runde an. Das Ziel, sie gemeinsam unter die 19-Minuten-Marke zu tragen, wurde zwar knapp verpasst – allerdings, wie Nina anschließend lachend erzählte, hatte ihre Schwimmbrille so stark beschlagen, dass sie ihre Fans am Beckenrand gar nicht sehen konnte. Auch über 200 Meter Freistil, 200 Meter Brust und 100 Meter Brust zeigte sie noch einmal ihre Klasse und gewann sämtliche Starts souverän.
Auch die jüngste Sparta-Schwimmerin Nina Buben (Jahrgang 2015) setzte ein dickes Ausrufezeichen. Über 800 Meter Freistil verbesserte sie ihre persönliche Bestzeit gleich um rund eine Minute und zeigte eindrucksvoll, wie sich das Training der vergangenen Monate auszahlt.
Neben diesen besonderen Leistungen konnten sich weitere Sparta-Aktive über starke Ergebnisse freuen. Lotte Jedamski (Jahrgang 2013) gewann unter anderem die 200 Meter Lagen, 100 Meter Schmetterling und 200 Meter Rücken. Jakob Buis (Jahrgang 2011) dominierte mehrere Sprintstrecken und siegte unter anderem über 50 Meter Freistil, 50 Meter Brust, 50 Meter Rücken, 50 Meter Schmetterling sowie 100 Meter Lagen. Marlene Andrijanic (Jahrgang 2012) überzeugte mit einem starken Sieg über 400 Meter Freistil in 5:07,20 Minuten sowie weiteren Podestplätzen auf den Freistilstrecken.
Auch Nina Hoffmann, Jana Michel, Jonas Rapp, Alessio Löffler, Felix Klett, Jonna Hermes, Josa Schwarz und Lotta Oswald bestätigten mit zahlreichen persönlichen Bestleistungen und Platzierungen ihre aktuell sehr gute Trainingsform. Viele von ihnen konnten bereits weitere Pflichtzeiten für die Baden-Württembergischen Meisterschaften sammeln oder sich diesen deutlich annähern.
Für den SK Sparta Konstanz gingen in Villingen an den Start:
Nina Buben (2015), Noah Greis (2013), Konstantin Hess (2014), Felix Klett (2015), Alessio Löffler (2014), Arika Stockburger (2014), Lasse Vogel (2014), Marlene Andrijanic (2012), Nina Hoffmann (2013), Lotte Jedamski (2013), Jana Michel (2011), Leonard Schäfer (2012), Josa Schwarz (2012), Jakob Buis (2011), Nina Haake (2001), Lotta Oswald (2011), Jonas Rapp (2010) und Jonna Hermes (2007).
Mit diesem erfolgreichen Wettkampf im Rücken richtet sich der Blick nun auf den letzten Saisonhöhepunkt. Bereits im Juli stehen die Badischen Meisterschaften in Lörrach auf dem Programm. Dort möchte die Sparta-Mannschaft ihre aktuell starke Form nochmals unter Beweis stellen, bevor es anschließend in die wohlverdiente vierwöchige Sommerpause geht.