2026-07-04 IABS in Bregenz

Internationale Bodenseemeisterschaften in Bregenz – Sparta-Team überzeugt auf ganzer Linie (Teil 1)

2026 07 04 IABS GruppenbildAm Samstag, den 4. Juli, machten sich die Masters sowie die Fördergruppen 1 und 2 des SK Sparta Konstanz bereits früh am Morgen auf den Weg ins Strandbad Bregenz. Bei den Internationalen Bodenseemeisterschaften (IABS) wartete nicht nur ein großes Teilnehmerfeld mit Vereinen aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und Liechtenstein auf die Konstanzer Schwimmerinnen und Schwimmer, sondern auch ein Wettkampftag, der es in sich haben sollte.

Bereits um 7 Uhr traf sich das Sparta-Team zur gemeinsamen Anreise. Nach dem Einschwimmen folgten die ersten Starts – und die hatten es wettertechnisch in sich. Während der Kalender bereits Hochsommer versprach, fühlte sich der Vormittag zunächst alles andere als sommerlich an. Viele Kinder standen nach dem Einschwimmen frierend und zitternd am Beckenrand und warteten auf ihre Rennen. Erst gegen 10 Uhr setzte sich die Sonne langsam durch und sorgte schließlich für angenehme Bedingungen.

Nicht nur das Wetter verlangte Flexibilität. Der vorgesehene Aufenthaltsbereich war für die große Zahl der teilnehmenden Vereine deutlich zu klein bemessen. Also wurde kurzerhand improvisiert. Mit einem Augenzwinkern wurden die engen Vorgaben etwas großzügiger ausgelegt und überall auf der Anlage fanden die Teams ihren Platz. Schnell entstand eine lockere, fast schon festivalartige Atmosphäre. Viele Eltern begleiteten die Mannschaft nach Bregenz, unterstützten lautstark am Beckenrand und sorgten zwischen den Rennen bei Kaffee, Kuchen und vielen Gesprächen für beste Stimmung. Während zahlreiche Kinder gewissenhaft an den Sonnenschutz dachten, dürften manche, die sich auf Papas Eincremekünste verlassen hatten, den Heimweg mit einem leichten Sonnenbrand angetreten haben.

Sportlich zeigte sich einmal mehr, wie wichtig kontinuierliches Training ist. Viele Sparta-Schwimmerinnen und -Schwimmer präsentierten sich technisch verbessert, schwammen mutige Rennen und bestätigten ihre gute Entwicklung. Gleichzeitig machte der Wettkampf auch deutlich, dass sich eine unregelmäßige Trainingsbeteiligung insbesondere auf den längeren und anspruchsvolleren Strecken bemerkbar macht. Gerade solche Wettkämpfe liefern dem Trainerteam wertvolle Hinweise für die weitere Trainingsarbeit und zeigen, an welchen Stellschrauben in den kommenden Wochen gearbeitet werden kann.

Geduld war im Laufe des Tages vor allem bei den Siegerehrungen gefragt. Immer wieder verzögerten sich diese erheblich, weil auf Sportlerinnen und Sportler gewartet wurde, die gar nicht wissen konnten, dass sie bereits zur Ehrung erwartet wurden. So zog sich der Wettkampftag bis etwa 17:30 Uhr hin. Trotz der langen Dauer blieb die Stimmung innerhalb der Sparta-Mannschaft hervorragend. Gegenseitiges Anfeuern, gemeinsames Mitfiebern und das Feiern jeder gelungenen Leistung prägten den gesamten Tag.