Am vergangenen Samstag gingen 23 Schwimmerinnen und Schwimmer von Sparta Konstanz bei den Internationalen Langbahn-Bodenseemeisterschaften im österreichischen Bludenz an den Start. Mit dabei waren Sportlerinnen und Sportler aus der RM-Jugend, FG1 und FG2.
Bei über 30 °C und brennender Sonne war der Freibad-Wettkampf eine echte Herausforderung. Die Umstellung auf die ungewohnte 50-Meter-Bahn und die fehlende Hallenatmosphäre machten sich bei vielen bemerkbar – dennoch zeigte das Sparta-Team durchweg Kampfgeist und starke Leistungen.
Liva Urbanek (2012) sicherte sich den 1. Platz über 50 m Freistil in ihrem Jahrgang – mit deutlichem Vorsprung. Leonard Schäfer (2012) dominierte die 100 m Schmetterling und gewann souverän. David Gedeon Andrijanic (2009) holte über dieselbe Strecke Platz 3 und konnte sich in einem engen Rennen durchsetzen.
Demel Yoko (2014) zeigte ein starkes Rennen über 50 m Brust und holte Silber, nur knapp hinter der Erstplatzierten. Auch Alberto Saccucci (2013) bewies Nervenstärke: Mit nur wenigen Zehnteln Rückstand sicherte er sich Platz 3 über 50 m Freistil. Martino Spricigo (2014) schwamm mit neuer Bestzeit ebenfalls auf Rang 3.
Knapp am Podest vorbei schwammen Jana Michel (2011) und Paula Mankel (2013): Beide wurden Vierte in ihren Jahrgängen – mit minimalem Rückstand auf Bronze. Auch Marlene Andrijanic (2012) belegte Platz 5 über 100 m Rücken, ließ aber sechs andere Starterinnen hinter sich.
Starke Rennen zeigten auch Helena Bistricky, Charlotte Wehle, Hedda Albert, Emma Jakoby, Lois Beekmann, Elise Litschka, Indra Bahatyani und Finja Stummer. Sie platzierten sich durchweg im Mittelfeld – teils nur Hundertstel von den Top 5 entfernt – und sammelten wichtige Langbahnerfahrung.
Bei den Jungen überzeugten Josa Schwarz (2012) und Jonas Rapp (2010) mit stabilen Leistungen und geringen Rückständen auf bessere Platzierungen. Noah Greis, Henry Wehle, Toni Materna und Mattis Mahn kämpften sich mutig durch ihre Rennen und konnten dabei jeweils mehrere Gegner hinter sich lassen.
Das Trainerteam zeigte sich insgesamt sehr zufrieden – sowohl mit dem sportlichen Einsatz als auch mit der positiven Stimmung im Team. Für viele war es ein Wettkampf mit Lerneffekt – und ein Schritt in die richtige Richtung.
