Zwei Spiele, ein Sieg, eine Niederlage – die Wasserballer des Schwimmklub Sparta Konstanz blicken auf intensive Woche zurück. Während sie auswärts in Ägeri knapp unterlagen, feierten sie im heimischen Schwaketenbad einen eindrucksvollen Kantersieg gegen den SC Schaffhausen. Die Meisterschaft bleibt damit weiter spannend.
SC Ägeri – Sparta Konstanz 15:13 (5:4; 3:3; 4:4; 3:2)
Sparta Konstanz – SC Schaffhausen 24:9 (5:1; 4:2; 8:3; 7:3)
Knappe Niederlage in Ägeri – Unterzahl kostet den Sieg
Beim Auswärtsspiel in Ägeri mussten sich die Spartaner mit 13:15 geschlagen geben. Die Partie war über weite Strecken ausgeglichen, doch die hohe Anzahl an Unterzahlsituationen wurde den Gästen zum Verhängnis. Zehnmal agierte Konstanz in Unterzahl, fünf dieser Situationen nutzte Ägeri eiskalt. Im Gegenzug konnte Sparta nur zwei der sechs eigenen Überzahlsituationen verwerten und vergab zudem einen Strafwurf.
Das Spiel war von hoher körperlicher Intensität geprägt, mit der der junge Schiedsrichter sichtlich Mühe hatte. Am Ende setzte sich Ägeri knapp, aber nicht unverdient durch.
Heim-Gala gegen Schaffhausen – Sparta dominiert von Beginn an
Nur eine Woche später zeigte sich Sparta Konstanz in bestechender Form. Trotz verletzungsbedingter Ausfälle – gleich vier Stammspieler fehlten – ließ das Team dem SC Schaffhausen keine Chance. Bereits im ersten Viertel erspielten sich die Hausherren eine 5:1-Führung. Die Gäste, ebenfalls mit reduziertem Kader angereist, fanden kaum Mittel gegen die aggressive Zonendeckung der Konstanzer.
Torhüter Gjulaj zeigte eine überragende Leistung und entschärfte zahlreiche Fernschüsse der routinierten Ex-NLA-Spieler. Zur Halbzeit führte Sparta bereits mit 9:3. Im letzten Viertel durfte Nachwuchstorwart Nandor Tary Jr. ins Spielgeschehen eingreifen und überzeugte mit starken Paraden. Am Ende stand ein deutlicher 24:9-Erfolg – ein Statement im Kampf um die Tabellenspitze.
Titelrennen bleibt spannend – Entscheidung fällt im Juli
Aktuell rangiert Sparta Konstanz auf dem zweiten Tabellenplatz hinter der TS Dornbirn. Während Dornbirn bereits drei Niederlagen hinnehmen musste, stehen bei den Konstanzern erst zwei zu Buche – ein Vorteil, der im Saisonfinale entscheidend sein könnte. Die letzten beiden Auswärtsspiele im Juli werden zur Nagelprobe im Titelrennen.
Zuvor steht jedoch noch das letzte Heimspiel der Saison an: Die Spartaner empfangen die Reserve des SC Frauenfeld – ein weiterer Schritt auf dem Weg zur möglichen Meisterschaft.
Für Sparta Konstanz waren im Wasser: Gjulaj (T), Tary jr. (T), Scirocco (13), Trage (2), Maier (1), Tary (14), Kramer (1), Züst, Stalder, Buob (6), Simon, Nolte, Keller
