
Sparta Konstanz – SC Schaffhausen 22:10 (6:0, 3:2, 7:4, 6:4)
Mit einem eindrucksvollen Auftritt hat Sparta Konstanz sein letztes Heimspiel der Saison souverän gestaltet und die Gäste aus der Munotstadt Schaffhausen klar in die Schranken gewiesen. Schon vor dem Anpfiff waren die Vorzeichen deutlich: Schaffhausen reiste lediglich mit einer Rumpftruppe von acht Spielern an, während Sparta trotz krankheitsbedingter Ausfälle weiterhin aus dem Vollen schöpfen konnte.
Der Start hätte für die Konstanzer kaum besser verlaufen können. Bereits nach 16 Sekunden zappelte der Ball erstmals im Netz der Gäste. Es folgte ein wahres Offensivfeuerwerk im ersten Viertel – 6:0 stand es nach acht Minuten. Schaffhausen fand kaum Zugriff auf das Spiel, brachte nur selten Bälle in gefährliche Zonen und scheiterte mit nahezu allen Distanzschüssen am gut aufgelegten Konstanzer Torhüter.
Sparta präsentierte sich hochkonzentriert, schaltete blitzschnell um und setzte immer wieder wirkungsvolle Konter. Die Überlegenheit im Wasser war über große Strecken erdrückend. Einziger Wermutstropfen – wie bereits in den beiden vorangegangenen Partien – blieb die nicht immer konsequente Chancenverwertung, die noch Luft nach oben ließ.
Zu Beginn des letzen Viertels hatten sich die Hausherren bereits einen komfortablen Zehn-Tore-Vorsprung erarbeitet. Dies nutzte Spielertrainer Tary, um dem Perspektivtorhüter Tary jr. Einsatzzeit zu geben – eine Maßnahme, die sich auszahlte. Der junge Keeper machte seine Sache ordentlich und fügte sich nahtlos ins starke Kollektiv ein.
Ein kleiner Kritikpunkt blieb dennoch bestehen: Der einzige wirklich gefährliche Rückraumspieler der Gäste, Widtmann, erhielt phasenweise zu viel Freiraum. Diese Nachlässigkeit wurde bestraft – sechs der insgesamt zehn Schaffhauser Treffer gingen auf sein Konto. Defensiv wird Sparta hier noch an Feinjustierungen arbeiten müssen.
Am Ende tat dies der klaren Überlegenheit jedoch keinen Abbruch: Ein ungefährdeter 22:10‑Erfolg stand nach der Schlusssirene auf der Anzeigetafel. Sparta Konstanz bleibt damit bis zum heutigen Spieltag verlustpunktfrei und befindet sich weiterhin klar auf Meisterschaftskurs.
Nun stehen noch drei Auswärtsspiele aus. Nach einer mehrwöchigen Pause geht die Saison im Mai und Juni in ihre entscheidende Phase – mit Sparta Konstanz in einer hervorragenden Ausgangsposition.
Für Sparta Konstanz waren im Wasser: Gjulaj (T), Tary jr. (T), Benyeczko (1), Trage (1), Maier (3), Tüskö (2), Tary (4), van der Schouw (3), Züst (2), Glass (1), Simon (1), Buob (1), Vigh (3), Keller