
Aus einem Artikel der Cannstätter Zeitung:
Hamburg — Wenn in den letzten Tagen von Schwimmen und Wasserball die Rede war, standen die Weltmeisterschaften in Shanghai und die durchwachsenen Leistungen der Deutschen Aktiven im Fokus. Deutlich weniger Beachtung fanden die kurz vorher terminierten Masters-Europameisterschaften der Wasserballer in Hamburg, bei denen die Vertreter des Deutschen Schwimm-Verbandes aber herausragende Erfolge verbuchen konnten. Allen voran der SV Cannstatt.
Bei schönem Wetter ging es Montag für die Konstanzer Wasserballer zum letzten Saisonspiel im direkten Rückspiel gegen die Stadtmannschaft aus Zürich. Hierbei zeigten die Gäste ein konstante Leistung über alle Viertel und konnten das Spiel mit 8:11 für sich entscheiden. Wiederum gab es ein prägendes Viertel, das die Spartaner mit 0:4 klar abgeben mussten und das Spiel im weiteren Verlauf nicht mehr umdrehen konnten.Dennoch können die Konstanzer Wasserballer auf eine erfolgreiche Saison 2011 zurückblicken und belegen einen guten 2. Rang in der 2. Liga Ost der Schweiz. Mit 3 von 14 verloren Spielen und dem besten Torverhältnis konnten die Konstanzer 22 Punkte erringen und rangieren damit hinter dem SC Schaffhausen (25 Punkte) und vor der Züricher Stadtmannschaft (19 Punkte), die auf Rang 3 zu finden ist. Torschützenkönig der Saison ist Christoph Höfel (Bild) mit insgesamt 74 Treffern und Felix Vitt mit 46, der sich auf einen sehr guten 7. Platz in der Tabelle geschossen hat.
Ohne Frage, die Konstanzer hatten es nicht leicht gegen die heimstarke Züricher Stadtmannschaft ins Spiel zu finden. Nach einer fast zweistündigen Odyssee über Schweizer Autobahnen, konnte das Spiel pünktlich 20:00 Uhr im Letzibad in Zürich beginnen. Denkbar schwer taten sich die Konstanzer Wasserballer und wirkten im ersten Viertel wie gelähmt von den trickreich und frech aufspielenden Zürichern.
Im Rückspiel gegen Tristar III sah es nicht gut aus für die Wasserballfreunde aus Arbon, Rorschach und St. Gallen, die sich zwar im Laufe des Spiels steigern konnten, aber den Rückstand aus dem ersten Viertel (1:6), nicht mehr aufholen konnten. Konstanz sicherte sich mit einem 16:6 weitere wichtige 2 Punkte im Kampf um die Meisterschaft, in der Schaffhausen gegen die Stadtmannschaft nicht über ein unentschieden herauskommen konnte. In den nächsten und letzten beiden Spielen heißt es nun alles oder nichts, wenn es gegen die Stadtmannschaft Zürich zuerst auswärts am 18.7 und im Heimspiel am 25.7 in der Konstanzer Therme geht.
Im Kampf um die Meisterschaft in der 2. Liga Ost der Schweiz liefern sich die Konstanzer und der SC Schaffhauen weiterhin ein Kopf an Kopf rennen; beide Mannschaften mussten jeweils das Heimspiel abgeben und haben damit je ein verlorenes Spiel in der Tabelle aufzuweisen. Damit ist es um so wichtiger, dass die Konstanzer Wasserballer im letzten Spiel gegen den SC Frauenfeld mit 25:8 gewinnen konnten, umso seine Torvorsprung gegenüber Schaffhauser weiter auszubauen. Seite 28 von 31