Ein weiterer Schritt in Richtung Inklusion im Rahmen des Projekts „Inklusives BADEN“
Der Schwimmklub Sparta Konstanz zählt zu den großen Schwimmvereinen im Südwesten Deutschlands und legt großen Wert auf die Förderung der Schwimmausbildung für Jung und Alt. Mit dem Schwimmverein steigt die Zahl der Inklusiven Schwimmstützpunkte (ISSP) im Projekt des Badischen Behindertensportverbandes und des Badischen Schwimm-Verbandes auf sechs. Der hauptamtlich geführte Verein bereichert das Projekt in vielerlei Hinsicht: Er verfügt über große Erfahrung im Schwimmsport, ein breit aufgestelltes Angebot im Anfängerschwimmen sowie über eine sehr gut ausgebaute Infrastruktur in den Hallenbädern.
Mit der Entscheidung, Teil des Projekts „Inklusives BADEN“ zu werden, setzt der Verein ein klares Zeichen für Inklusion. Ziel ist es, Kindern und Jugendlichen mit Behinderung das Schwimmen beizubringen und sie für die Bewegung im Wasser zu begeistern.
Über die Offenheit und Bereitschaft des Vereins freuen sich die Projektverantwortlichen des BBS und BSV sehr. Diese zeigte sich bereits Anfang März, als drei Trainerinnen des Vereins an der Fortbildung „Anfängerschwimmen für Kinder mit Behinderung“ teilgenommen haben.
Als Verein möchten wir unseren Mitgliedern und insbesondere den Kindern und Jugendlichen nicht nur sportliche Angebote machen, sondern einen Ort schaffen, an dem sie sich sicher, respektiert und gut aufgehoben fühlen. Dieser Anspruch endet nicht am Beckenrand oder nach dem Training, sondern begleitet unsere gesamte Vereinsarbeit.
Aus diesem Grund nehmen wir seit Anfang 2025 bis voraussichtlich Frühjahr 2026 an der Veranstaltungsreihe „Schutzschild im und für den Sport“ teil. Gerade für Eltern ist oft vor allem sichtbar, was im Training selbst passiert. Weniger bekannt ist, dass wir uns darüber hinaus intensiv mit Themen wie Kinder- und Jugendschutz, Prävention sexualisierter Gewalt, klaren Verhaltensregeln, Partizipation und einer wertschätzenden Vereinskultur beschäftigen.
Die Veranstaltungsreihe wird vom Badischen Sportbund Freiburg (BSB) gemeinsam mit dem SC Freiburg, der Fachstelle Wendepunkt e. V. und der Kindernothilfe e. V. durchgeführt. Ziel ist es, Sportvereine dabei zu unterstützen, ein individuelles Schutzkonzept weiterzuentwickeln und dieses nachhaltig im Vereinsalltag zu verankern.
In mehreren aufeinander aufbauenden Bausteinen setzen wir uns mit unserer Haltung, unseren Strukturen und unserem täglichen Handeln auseinander. Dabei geht es nicht nur um die Verantwortung von Trainer und Trainerinnen, sowie Betreuern und Betreuerinnen und Vorstand, sondern ausdrücklich auch um die Einbindung von Kindern und Jugendlichen. Diese waren und sind bereits Teil einzelner Veranstaltungen und bringen ihre Perspektiven, Wünsche und Bedürfnisse aktiv ein. Denn ein wirksamer Schutz gelingt nur dann, wenn junge Menschen gehört werden und wissen, dass ihre Stimme zählt.

Liebe Eltern,
auch in 2026 bieten wir wieder eine Vielzahl an Kursen an. Ab sofort können wieder Schwimmkurse online auf unserer Homepage gebucht werden. Hier geht's direkt zum Kurs buchen.
Die regulären Schwimmkurse starten in KW 03.
Informationen zu den Kursen in 2026:
Schaut vorbei das Angebot ist breit gefächert und jeder sollte bei dem Angebot fündig werden. Wir freuen uns auf euch.
Mit sportlichen Grüßen
Arlette Stockburger
- Leitung Schwimmen -

SC Winterthur II – Sparta Konstanz 11:13 (1:4, 4:3, 4:3, 2:3)
Sparta Konstanz hat im zweiten Saisonspiel den zweiten Sieg eingefahren – doch der 11:13‑Erfolg beim SC Winterthur II war ein hartes Stück Arbeit und wurde erst in den letzten Sekunden besiegelt.
Die Spartaner erwischten einen perfekten Start. Mit hohem Tempo, klaren Aktionen und sicherer Chancenverwertung erspielten sie sich früh eine 1:4‑Führung. Doch danach riss der Faden. Unkonzentriertheiten im Eins‑gegen‑Eins, ungenaue Pässe und leichte Ballverluste brachten die Gastgeber zurück ins Spiel. Winterthur nutzte die Fehler konsequent und glich noch im ersten Abschnitt aus.
Ein Timeout auf Seiten der Konstanzer brachte die dringend benötigte Ruhe. Der Spielfluss der Hausherren wurde unterbrochen, die taktische Ausrichtung neu sortiert – mit Erfolg: Zwei schnelle Treffer retteten das Viertel und stellten die Führung wieder her.
Im dritten Abschnitt setzte sich das Bild jedoch fort. Sparta blieb fehleranfällig, verlor in der neutralen Zone zu viele Bälle und lud Winterthur zu Kontertoren ein. So ging es lediglich mit einem knappen 9:10‑Vorsprung ins letzte Viertel.
Dort gelang den Gastgebern früh erneut der Ausgleich. Ein weiteres Timeout stabilisierte die Defensive der Spartaner – und dann begann eine hektische Schlussphase, in der beide Teams um jeden Ball kämpften. Sparta hielt defensiv stark dagegen und blieb im entscheidenden Moment nervenstark: Elf Sekunden vor dem Ende verwandelten die Gäste einen Strafwurf, der endgültig den Deckel auf diese umkämpfte Partie machte.
Sparta Konstanz überzeugte mit einer soliden Defensivleistung und großem Kampfgeist. Doch der Spielaufbau blieb über weite Strecken zu fehleranfällig. Zahlreiche Ballverluste in der neutralen Zone sowie jeweils drei persönliche Fehler von gleich drei Spielern machten das Spiel unnötig kompliziert.
Vorsatz für das neue Jahr: mehr Konzentration im Aufbau – und weniger Eigenfehler.
Am 13. und 14. Dezember fand der diesjährige Deutsche Mannschaftswettbewerb im Schwimmen (kurz „DMS“) statt. Am Samstag gingen die Mannschaften in der Bezirks- und Badenliga an den Start, am Sonntag folgten die Wettkämpfe der Oberliga. Der Wettbewerb wird einmal jährlich ausgetragen, wobei jede Strecke pro Mannschaft zweimal geschwommen werden muss. Für die erzielten Zeiten erhalten die Schwimmerinnen und Schwimmer Punkte, der aktuelle Weltrekord entspricht 1000 Punkten. Am Ende werden alle Punkte addiert und entscheiden über das Gesamtergebnis sowie über Klassenerhalt, Auf- oder Abstieg.
Die zweite Damenmannschaft startete am Samstag in der Bezirksliga. Dank einer geschlossenen Teamleistung und einem Gesamtergebnis von fast 1000 Punkten mehr als im Vorjahr hat das Team den Aufstieg in die Badenliga voraussichtlich geschafft. Besonders glänzte Amalia Simanowski (Jg. 2013) über 50m Freistil. In 29,25 sek verbesserte sie den Sparta-Altersklassenrekord der Zwölfjährigen. Zum Team gehörten außerdem Marlene Andrijanic (Jg. 2012), Lara De Salles Leopold (Jg. 2010), Nina Hoffmann (Jg. 2013), Milena Litschka (Jg. 2013), Jana Michel (Jg. 2011), Arika Stockburger (Jg. 2014) und Liva Urbanek (Jg. 2012).
In der Badenliga ging die zweite Herrenmannschaft an den Start. Da das Team einige wichtige Leistungsträger und Punktesammler an die erste Mannschaft abgeben musste, konnte der Klassenerhalt diesmal leider nicht geschafft werden, sodass die Mannschaft im kommenden Jahr wieder in der Bezirksliga antreten wird. Für ein sportliches Ausrufezeichen sorgte Alessio Löffler (Jg. 2014) über 200m Rücken. In 02:37,69 min stellte er sowohl einen neuen Sparta-Altersklassenrekord für Elfjährige als auch einen neuen badischen Altersklassenrekord auf. Über 400m Freistil verbesserte Alessio zudem seinen eigenen Vereinsrekord um mehr als zehn Sekunden auf 05:01,78 min und näherte sich damit erstmals der Fünf-Minuten-Marke. Zum Team gehörten außerdem David Andrijanic (Jg. 2009), Noah Greis (Jg. 2013), Konstantin Hess (Jg. 2014), Jonas Rapp (Jg. 2010), Leonard Schäfer (Jg. 2012), Josa Schwarz (Jg. 2012) und Lasse Vogel (Jg. 2014).
Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer schwammen am Samstag nahezu ausschließlich persönliche Bestzeiten und trugen damit bestmöglich zum Mannschaftsergebnis bei.
Am Sonntag, den 14. Dezember, konnte eine kleine Gruppe junger Nachwuchsschwimmerinnen und -schwimmer erstmals Wettkampfluft schnuppern. 13 Aktive des Schwimmklub Sparta Konstanz durften in Villingen zeigen, was sie im Training erarbeitet hatten.
Einige der Jung-Spartanerinnen und -Spartaner konnten sich dabei über Medaillen freuen. Malia Koch (Jg. 2019) siegte in der Jahrgangswertung über 25m Freistil. Eva Zimmermann wurde knapp dahinter Zweite und gewann zudem Gold über 25m Rücken. Mika Demel (Jg. 2018) holte in ihrer Jahrgangswertung Silber über 25m Freistil sowie Bronze über 25m Brust.
Noah Jöhle (Jg. 2018) schaffte es gleich dreimal aufs Podest: Er gewann Gold über 25m Freistil und wurde jeweils Zweiter über 25m Brust und 25m Rücken. Auf der Bruststrecke blieb Vereinskollege Finn Litschka knapp hinter Noah und belegte Platz drei. Selena Temiz gewann im selben Jahrgang die Silbermedaille über 25m Rücken.
Ebenfalls erfolgreich präsentierten sich die Konstanzer Staffeln. Besonders erfreulich war das Ergebnis der 4x25m Freistil-Staffel: Noah Jöhle, Mika Demel, Thilda Klett und Selena Temiz dominierten das Rennen und siegten mit deutlichem Vorsprung. Die zweite Mannschaft mit Finn Litschka, Frida Heizmann, Sarah Heller und Charlotte Weißhaupt verpasste das Podest nur knapp und erreichte einen guten vierten Platz.
Auch in der 4x25m Freistil-Beine-Staffel zeigten die Spartaner starke Leistungen. Die erste Mannschaft mit Mika Demel, Finn Litschka, Selena Temiz und Thilda Klett belegte mit denkbar knappem Rückstand den zweiten Platz, während sich die zweite Mannschaft mit Noah Jöhle, Luise Balmert, Frida Heizmann und Ellen Klett den Bronzerang sicherte.
Als älteste Teilnehmerin der Gruppe und einzige mit bereits vorhandener Wettkampferfahrung durfte Maila Fischer (Jg. 2017) über die 50m- und 100m-Strecken an den Start gehen. Über 50m Brust stellte sie dabei eine neue persönliche Bestzeit auf.
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