Gold für Australien bei der U18-Wasserball-Weltmeisterschaft auf Teneriffa – und mittendrin: Amelie Höfel.
Vom 16. bis 23. August trafen in Puerto de la Cruz auf Teneriffa die besten U18-Wasserball-Nationalmannschaften der Welt aufeinander. Im Finale setzte sich Australien mit 9:5 gegen Gastgeber Spanien durch und sicherte sich damit erstmals den Weltmeistertitel in dieser Altersklasse.
Teil der erfolgreichen australischen Mannschaft war Amelie Höfel. Amelie trug mit einem Treffer im Finale zum 9:5-Erfolg bei. Bereits im Auftaktspiel gegen Brasilien hatte sie mit vier Toren auf sich aufmerksam gemacht.
Amelies Weltmeistertitel führt dabei eine besondere Wasserballtradition der Familie fort: Bereits ihr Großvater Dieter Höfel und ihr Vater Thomas waren erfolgreiche Wasserballer des SK Sparta Konstanz, ebenso ihr Onkel Christoph. Thomas zog später mit seiner Familie nach Australien, wo Amelie ihre eigene Wasserballkarriere begann und schließlich den Weg bis in die australische U18-Nationalmannschaft einschlug. So führt ein Stück Konstanzer Wasserballgeschichte bis nach Australien und nun sogar bis an die Spitze der Welt.
Wir gratulieren Amelie ganz herzlich zu diesem großartigen Erfolg und freuen uns sehr mit ihr und ihrer Familie!

SC Frauenfeld – Sparta Konstanz 13:15 (4:4, 3:3, 4:5, 2:3)
Die Ausgangslage war klar: Ein Sieg würde den Spartanern vorzeitig die Krone sichern. Gegen personell geschwächte Frauenfelder – wichtige Stammkräfte fehlten auf zwei Schlüsselpositionen – schien diese Aufgabe durchaus machbar. Dennoch entwickelte sich zunächst ein ausgeglichenes Spiel. Beide Teams agierten nervös, leisteten sich Ballverluste, hielten das Ergebnis jedoch bis zur Halbzeit offen.
Erst im dritten Viertel gelang es den Konstanzern, sich leicht abzusetzen. Mit einer knappen 12:11-Führung ging es in den Schlussabschnitt. Dort zeigte Sparta seine Klasse: Zwei schnelle Treffer brachten die entscheidende Drei-Tore-Führung und stellten die Weichen endgültig auf Titelkurs. Frauenfeld fand keine Antwort mehr und musste sich letztlich geschlagen geben.
Überragender Akteur auf Konstanzer Seite war Spielertrainer Nandor Tary, der mit acht Treffern maßgeblich zum Erfolg beitrug.
TS Dornbirn – Sparta Konstanz 14:12 (4:0, 3:4, 4:3, 3:5)
Spitzenspiel in Dornbirn: Der Tabellenführer empfing den Zweiten – mit dem besseren Ende für die Gastgeber. Sparta Konstanz musste in der Regionalliga beim 12:14 die erste Saisonniederlage hinnehmen – und das unter erschwerten Bedingungen: Gleich auf vier Stammkräfte musste das Team verzichten.
Der Beginn geriet aus Konstanzer Sicht zum Albtraum. Ohne Zugriff im Angriffsspiel und mit ungeordnetem Umschalten lief man früh einem Rückstand hinterher. Die Gastgeber nutzten dies eiskalt aus und stellten bis zum Ende des ersten Viertels auf 4:0. Konstanz brachte den Ball kaum gefährlich vor das gegnerische Tor, während Dornbirn sowohl über schnelle Konter als auch in Überzahlsituationen konsequent abschloss.
Spieltrainer Tary griff früh ein, zog bereits im ersten Abschnitt die Auszeit und fand deutliche Worte, um den Spielfluss der Gastgeber zu stoppen. Mit Wirkung: Seine Mannschaft stabilisierte sich zunehmend und fand zurück in die Partie.
Was folgte, war eine kämpferisch starke Aufholjagd. Tor um Tor arbeiteten sich die Spartaner heran, bis vier Minuten vor dem Ende schließlich der Anschlusstreffer zum 10:11 fiel. Die Wende schien greifbar. Doch immer dann, wenn Konstanz den Druck erhöhte, legte Dornbirn nach und stellte den Zwei-Tore-Abstand wieder her.

Sparta Konstanz – SC Schaffhausen 22:10 (6:0, 3:2, 7:4, 6:4)
Mit einem eindrucksvollen Auftritt hat Sparta Konstanz sein letztes Heimspiel der Saison souverän gestaltet und die Gäste aus der Munotstadt Schaffhausen klar in die Schranken gewiesen. Schon vor dem Anpfiff waren die Vorzeichen deutlich: Schaffhausen reiste lediglich mit einer Rumpftruppe von acht Spielern an, während Sparta trotz krankheitsbedingter Ausfälle weiterhin aus dem Vollen schöpfen konnte.
Der Start hätte für die Konstanzer kaum besser verlaufen können. Bereits nach 16 Sekunden zappelte der Ball erstmals im Netz der Gäste. Es folgte ein wahres Offensivfeuerwerk im ersten Viertel – 6:0 stand es nach acht Minuten. Schaffhausen fand kaum Zugriff auf das Spiel, brachte nur selten Bälle in gefährliche Zonen und scheiterte mit nahezu allen Distanzschüssen am gut aufgelegten Konstanzer Torhüter.
Sparta präsentierte sich hochkonzentriert, schaltete blitzschnell um und setzte immer wieder wirkungsvolle Konter. Die Überlegenheit im Wasser war über große Strecken erdrückend. Einziger Wermutstropfen – wie bereits in den beiden vorangegangenen Partien – blieb die nicht immer konsequente Chancenverwertung, die noch Luft nach oben ließ.

Sparta Konstanz – SC Frauenfeld 11:9 (2:3, 4:2, 3:3, 2:1)
Der Schwimmklub Sparta Konstanz hat das wichtige Regionalligaduell gegen den SC Frauenfeld mit 11:9 gewonnen und bleibt damit in dieser Saison ohne Niederlage. Die Gastgeber starteten ungewohnt fehleranfällig und ließen zahlreiche Chancen liegen, während Frauenfeld – trotz des Ausfalls seines Stammtorhüters – defensive Schwächen der Konstanzer zunächst ausnutzte. Zur Halbzeit lag Konstanz knapp mit 6:5 vorn.
Nach dem Seitenwechsel entwickelte sich ein ausgeglichenes Kopf‑an‑Kopf‑Rennen, in dem sich kein Team entscheidend absetzen konnte. Erst dreieinhalb Minuten vor Schluss erspielte sich Konstanz einen Zwei‑Tore‑Vorsprung und brachte diesen routiniert über die Zeit, während den Gästen sichtbar die Kräfte für eine Schlussoffensive fehlten.
Mit dem Erfolg sichert sich Konstanz zwei wichtige Punkte im Kampf um die Regionalliga‑Krone. Insgesamt standen 14 ehemalige Nationalliga‑A‑Spieler im Wasser – ein Duell mit viel Erfahrung und hohem Anspruch.
SC Frauenfeld II – Sparta Konstanz 6:31 (0:4, 3:5, 1:11, 2:11)
Zur Saisonhalbzeit der Wasserball‑Regionalliga Schweiz gastierte Sparta Konstanz beim SC Frauenfeld II. Die Vorzeichen waren klar: Während die Gastgeber überwiegend mit Nachwuchsspielern und Reservisten der ersten Mannschaft antraten, wollten die Gäste ihre Ambitionen im Titelrennen untermauern.
Im ersten Viertel kontrollierte Sparta zwar das Geschehen, ließ jedoch zahlreiche Chancen ungenutzt und kam lediglich zu einer 4:0‑Führung. Auch im zweiten Abschnitt blieb die Chancenverwertung trotz technisch sauber herausgespielter Angriffe ausbaufähig, sodass sich ein zähes Spiel entwickelte.
Coach Tary forderte in der Halbzeit mehr Konzentration und Präzision – mit durchschlagender Wirkung. Im dritten Viertel übernahmen die Spartaner endgültig das Kommando und entschieden diesen Abschnitt kompromisslos mit 11:1 für sich. Ausschlaggebend war dabei eine stabile und konsequente Defensivleistung, durch die Frauenfeld ab diesem Zeitpunkt nur noch vereinzelt Pässe in die gefährliche Zone brachte und nahezu keine Abschlüsse mehr verzeichnen konnte.
Auch im Schlussviertel rollte die Konstanzer Konter‑ und Angriffsmaschinerie weiter, erneut wurden elf Treffer erzielt. Der Leistungsunterschied war deutlich sichtbar.
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