Vom 6.–8. März fanden in Stuttgart die Internationalen Deutschen Meisterschaften der Masters über die langen Strecken statt. Ein kleines Team der Konstanzer Masters stellte sich der nationalen Konkurrenz.
Sascha Trage (AK 50) war besonders erfolgreich über 200 m Rücken. In einer Zeit von 02:55,18 min gewann er die Bronzemedaille. Auch Diana Menkhaus (AK 40) schaffte es auf das Siegertreppchen, in 06:09,42 min wurde sie Dritte über 400 m Lagen.
Über 400 m Lagen gingen noch weitere Konstanzer an den Start. Nina Haake (AK 25) belegte den 9. Platz in ihrer Altersklasse, Marc-Peter Schambach (AK 55) wurde Sechster. Ilyas Boudene (AK 25) belegte knapp vor Simon Graumann (AK 25), der Zehnter wurde, den 8. Platz.
Simon Graumann, Ulrich Gohl, Marc-Peter Schambach und Philipp Singer starteten in der Wertungsklasse 160+ über 4 × 200 m Brust. Die Staffel belegte Platz 4 und verpasste das Podest somit nur knapp.
SC Frauenfeld II – Sparta Konstanz 6:31 (0:4, 3:5, 1:11, 2:11)
Zur Saisonhalbzeit der Wasserball‑Regionalliga Schweiz gastierte Sparta Konstanz beim SC Frauenfeld II. Die Vorzeichen waren klar: Während die Gastgeber überwiegend mit Nachwuchsspielern und Reservisten der ersten Mannschaft antraten, wollten die Gäste ihre Ambitionen im Titelrennen untermauern.
Im ersten Viertel kontrollierte Sparta zwar das Geschehen, ließ jedoch zahlreiche Chancen ungenutzt und kam lediglich zu einer 4:0‑Führung. Auch im zweiten Abschnitt blieb die Chancenverwertung trotz technisch sauber herausgespielter Angriffe ausbaufähig, sodass sich ein zähes Spiel entwickelte.
Coach Tary forderte in der Halbzeit mehr Konzentration und Präzision – mit durchschlagender Wirkung. Im dritten Viertel übernahmen die Spartaner endgültig das Kommando und entschieden diesen Abschnitt kompromisslos mit 11:1 für sich. Ausschlaggebend war dabei eine stabile und konsequente Defensivleistung, durch die Frauenfeld ab diesem Zeitpunkt nur noch vereinzelt Pässe in die gefährliche Zone brachte und nahezu keine Abschlüsse mehr verzeichnen konnte.
Auch im Schlussviertel rollte die Konstanzer Konter‑ und Angriffsmaschinerie weiter, erneut wurden elf Treffer erzielt. Der Leistungsunterschied war deutlich sichtbar.
Die Wasserball‑Junioren von Sparta Konstanz traten beim Freundschaftsturnier im nagelneuen Bregenzer Seebad erstmals als gemischtes Team aus Jungs und Mädels an – und setzten dabei ein starkes Zeichen. Trotz sehr kleiner Besetzung und ohne Turniererfahrung zeigten die jungen Spielerinnen und Spieler, wie viel Leidenschaft in dieser Mannschaft steckt. Nach einer kurzen Eingewöhnung an das hohe Tempo steigerten sie sich von Spiel zu Spiel und überzeugten vor allem mit einer engagierten Defensive.
Auch wenn im Angriff noch nicht alles gelang, war der Fortschritt klar sichtbar. Besonders beeindruckend war der unermüdliche Einsatz: Ohne Auswechselspieler kämpfte das Team über die gesamte Turnierdauer hinweg mit voller Energie. Jeder Ball wurde verfolgt, jeder Zweikampf angenommen – der Teamgeist war jederzeit spürbar.
Dieser erste gemeinsame Auftritt hat Lust auf mehr gemacht. Die jungen Spartanerinnen und Spartaner haben gezeigt, dass sie bereit sind, weiter zu wachsen und mutig die nächsten Herausforderungen anzugehen.
Bei den Süddeutschen Meisterschaften der langen Strecken ging ein kleines Konstanzer Team an den Start. Zwei Spartaner konnten auf die Medaillenränge schwimmen.
Alessio Löffler (Jg. 2014) gewann über 1500 m Freistil in neuer persönlicher Bestzeit von 19:27,75 Minuten die Silbermedaille in seiner Jahrgangswertung. Auch bei seinen weiteren Starts über 400 m Lagen und 800 m Freistil erreichte er mit den Plätzen 4 und 5 gute Platzierungen und verpasste eine zweite Medaille nur knapp. Eine weitere Medaille in der Jahrgangswertung ging an Alexandra Grosman (Jg. 2008), über 800 m Freistil wurde sie Dritte.
Die Schwestern Arika (Jg. 2014) und Aike (Jg. 2012) Stockburger starteten über 800 sowie 1500 m Freistil. Beide konnten bei ihren Starts neue Bestzeiten aufstellen. Aike erreichte zudem mit den Plätzen 5 und 6 solide Platzierungen im Mittelfeld ihrer Jahrgangswertung. Liam Greis (Jg. 2011) wurde ebenfalls mit einer neuen Bestzeit über 800 m Freistil belohnt. Jakob Buis und Arthur Simanowski (beide Jg. 2011) blieben nur knapp über ihren persönlichen Bestzeiten.
Am 07. Und 08. Februar fanden die Baden-Württembergischen Meisterschaften der langen Strecken in Karlsruhe statt. Der Schwimmklub Sparta Konstanz war dort mit einem 9-köpfigen Team vertreten. Insgesamt sammelte das Team neun Medaillen in den Jahrgangswertungen.
Besonders erfolgreich war Alessio Löffler (Jg. 2014), der gleich drei Jahrgangstitel erschwimmen konnte, über 800 und 1500m Freistil sowie über 400m Lagen. Silbermedaillen in den Jahrgangswertungen holten Alexandra Grosman (Jg. 2008) über 800 und 1500m Freistil, Till Jedamski (Jg. 2008) über 800m Freistil und 400m Lagen sowie Aike Stockburger (Jg. 2012) über 1500m Freistil. Alexandra gewann zudem Bronze über 400m Lagen. Arthur Simanowski (Jg. 2011) verpasste das Podest zweimal knapp und musste sich über 800 und 1500m Freistil je mit dem vierten Platz zufriedengeben.
Die beiden jüngsten Athleten des Sparta-Teams, Alessio Löffler und Arika Stockburger (Jg. 2014) überzeugten mit einer Bestzeitenquote von 100%. Jakob Buis (Jg. 2011), Liam Greis (Jg. 2011) und Lotta Oswald (Jg. 2011) zeigten auf allen Strecken solide Leistungen.
Der Wettkampf war eine gute Generalprobe für die Süddeutschen Meisterschaften der langen Strecken, die in zwei Wochen für die Konstanzer anstehen.

Zum 75-jährigen Bestehen lädt der Verein Schwimmklub Sparta Konstanz zu einer Veranstaltungsreihe ein. Den Auftakt bildete eine besondere Führung durch das traditionsreiche Rheinstrandbad Konstanz, bei der Geschichte, Architektur und persönliche Erinnerungen lebendig wurden.
Schon beim Eintreffen wurde deutlich, wie viele persönliche Erinnerungen mit dem Gebäude verbunden sind. Einige Gäste erzählten von langen Sommertagen am See, von ersten Schwimmversuchen oder von waghalsigen Sprüngen über die Steinstufen ins Wasser. Andere erinnerten sich an lebhafte Stunden im Hallenbecken, wenn das Bad am Wochenende zum Treffpunkt für Jugendliche wurde.
Neben diesen sehr persönlichen Momenten eröffnete die Führung auch neue Perspektiven auf das Gebäude selbst. Besonders beeindruckend war der Blick in die technischen Bereiche unterhalb des Beckens. Die spezielle Konstruktion, ein auf Pfeilern ruhender Beckenkörper, erlaubt es, das Becken von unten zu begehen. Diese Bauweise gilt bis heute als außergewöhnlich. Ergänzt wurde die Anlage bereits früh durch ein ausgeklügeltes Wärmetauschsystem, das für seine Zeit bemerkenswert modern war. Zeitzeugen berichteten von aufwendigen Wartungsarbeiten und von Einsätzen in großen Wassertanks, die regelmäßig gereinigt werden mussten.
Ein Gang durch die Vereinsräume zeigte, wie lebendig Geschichte sein kann. Noch immer stehen dort originale Holzspinde aus der Anfangszeit des Bades. Zahlreiche Pokale, Urkunden und Fotografien erzählen von sportlichen Erfolgen und engagierter Nachwuchsarbeit. Selbst ein ehemaliges Dampfbad ist im hinteren Bereich des Gebäudes erhalten geblieben, ein weiteres Detail, das den Wandel der Nutzung über Jahrzehnte hinweg sichtbar macht.