Zum Rückspiel gegen die zweite Mannschaft des SC Winterthur ging es für die Wasserballer ins Hallenbad Geiselweid. Mit den Erfahrungen aus dem Heimspiel liessen sich die Konstanzer nicht überraschen, sondern starteten konzentriert ins Spiel. Bei der Verwertung der Torchancen wollte man es zunächst etwas zu kompliziert machen, so dass der erste Treffer erst nach zweieinhalb Minuten fiel. Danach war der Bann gebrochen und die Tore fielen wie reife Äpfel. Schon in der ersten Viertelpause stand es 7:1 für die Spartaner. Trainer Jürgen Braas konnte kräftig durchwechseln, ohne dass der Spielfluß darunter litt. Zehn Spieler konnten sich in die Liste der Torschützen eintragen lassen und bei Spielschluss stand mit 29:6 der höchste Sieg seit langem für die Konstanzer auf der Anzeigetafel.
Zum sechsten Saisonspiel empfingen die Wasserballer von Sparta Konstanz die Spielgemeinschaft aus Frauenfeld/Seuzach, zu der auch einige ehemalige Kreuzlinger Nationalliga A Spieler gehören. Die Gastgeber, die aufgrund von Urlaub und Krankheit nicht in Bestbesetzung antreten konnten, gerieten auch schnell mit 0:3 in Rückstand, ehe ihnen das erste Tor gelang. Bis zur Halbzeit konnten die Gäste den Spielstand auf 3:7 erhöhen. Erst jetzt kamen die Konstanzer richtig ins Spiel. Auch der 18 jährige Torwart Nandor Tary junior, der sein erstes Spiel von Beginn an machte, hatte nun die Anfangsnervosität abgelegt und wurde ein zuverlässiger Rückhalt. Auch die Angriffe waren jetzt erfolgreicher, obwohl noch einige Male die Latte oder der Pfosten Tore verhinderten. Trotzdem konnten die Spartaner die zweite Hälfte des Spiels mit 6:5 für sich entscheiden. Die 9:12 Niederlage gegen den Favoriten konnten sie aber nicht mehr verhindern.
Zum Rückspiel gegen Schaffhausen ging es für die Wasserballer von Sparta Konstanz in das 50 m Becken der Traglufthalle im KSS Freizeitpark. Zwar konnten die Konstanzer das erste Tor erzielen, aber im Laufe des ersten Viertels waren dann nur noch die Bemühungen der Gastgeber erfolgreich und sie lagen in der ersten Pause mit 3:1 in Front. Im weiteren Spielverlauf kamen die Spartaner mit dem großen Spielfeld immer besser zurecht und ihnen gelang kurz nach der Halbzeit mit dem 4:5 sogar die kurzzeitige Führung. Diese hielt allerdings nicht lange. Die Schaffhauser konnten bis kurz vor Ende des dritten Viertels wieder auf 8:5 davonziehen. Kurz vo der letzten Pause erzielten die Spartaner dann noch das 8:6. Im letzten Spielabschnitt starteten die Konstanzer dann eine Aufholjagd, die 3 Minuten vor Spielende die 8:9 Führung brachte. Leider konnte diese nicht über die Zeit gebracht werden und mit zwei weiteren Toren der Schaffhauser gab es eine knappe 10:9 Niederlage.
Für Sparta Konstanz waren im Wasser (in Klammern erzielte Tore):
Mauro Calcagno (TW), Miles Müller, Sascha Trage, Matthias Maier, Peter Tüskö (3),
Nandor Tary (3), Felix Vitt, Benjamin Züst, Elias Stalder, Tibor Simon, Enrico Scirocco (2), Vincent Nolte (1), Quirin Simon
Im dritten Saisonspiel empfingen die Wasserballer von Sparta Konstanz die zweite Mannschaft des SC Schaffhausen. Die Gäste waren ohne Ersatzspieler angereist und mußten sogar in Unterzahl beginnen, da ihr siebter Spieler erst mit Verspätung eintraf. Die Überzahl nutzten die Konstanzer natürlich und erzielten schon nach 15 Sekunden das erste Tor. Mit 8:1 endete dann das erste Viertel deutlich für die Gastgeber. Im zweiten Spielabschnitt ließ dann die Konzentration bei der hohen Führung etwas nach und die Gäste konnten den Abschnitt mit 2:1 für sich entscheiden. In der zweiten Spielhälfte wurde das Spiel der Spartaner dann wieder zielstrebiger und sie bauten ihre Vorsprung bis zum Abpfiff auf 10 Tore aus. Mit dem 17:7 auf der Anzeigetafel war damit der erste Saisonsieg gelungen.

Das Rückspiel der Wasserballer von Sparta Konstanz gegen Kreuzlingen fand auf Wunsch der Thurgauer im Schwaketenbad statt. Die Konstanzer begannen in der Verteidigung sehr engagiert gegen die schnellen, konterstarken Gäste und ließen im ersten Viertel nur zwei Tore zu. Im Angriff konnten sie sich aber erst zu Beginn des zweiten Spielabschnitts belohnen und ihr erstes Tor erzielen. Bis zum Halbzeitpfiff mussten sie aber immer öfter Kontertore hinnehmen, so dass Kreuzlingen mit 11:3 in die Pause ging. Im dritten Viertel gelangen den Spartanern dann auch einige erfolgreiche Konter und sie kannten den Spielabschnitt mit 5:4 für sich entscheiden. Das letzte Viertel stand dann wieder ganz im Zeichen der Thurgauer, die sehr konsequent ihre Chancen nutzten und zu einem 22:11 Sieg gegen die Konstanzer kamen.

Zum letzten Spiel der Saison ging es für die Konstanzer Wasserballer ins Stadtbad in Dornbirn. Die Gäste mussten auf einige Stammspieler verzichten und so war es nicht verwunderlich, dass der Tabellenführer das Spiel zu Beginn bestimmte. Ballverluste der Spartaner und daraus resultierende Konter sorgten für die 5:1 Führung der Vorarlberger nach dem 1. Viertel. Im zweiten und dritten Spielabschnitt hatten sich die Gäste besser auf den Gegner eingestellt, konnten aber nicht verhindern, dass es vor dem letzten Viertel 12:5 stand. Im vierten Spielabschnitt ergriffen die Konstanzer dann nochmal die Initiative und konnten bis auf 13:10 verkürzen. In den letzten 3 Minuten liessen die Kräfte nach und die Dornbirner konnten noch 3 Tore zum 16:10 Endstand erzielen und damit die Meisterschaft in der 1. Liga Ost erringen.
Für Sparta Konstanz waren im Wasser (in Klammern erzielte Tore):
Mauro Calcagno (TW), Andreas Chatziioannidis, Sascha Trage, Matthias Maier (1), Fabio Stancarone, Yannick Linden, Felix Vitt (1), Benjamoin Züst (3), Itai Gilo, Enrico Scirocco (5), Michael Kramer
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