Heimsiegserie der Sparta Wasserballer hält an
Wieder fanden zwei Heimspiele der Wasserballer von Sparta Konstanz an zwei aufeinanderfolgenden Tagen in der Traglufthalle der Therme statt. Der erste Gegner war der SC Schaffhausen III, bei denen die Konstanzer das erste Saisonspiel knapp verloren hatten. Der Vorsatz, es diesmal besser zu machen, wurde im ersten Viertel gut umgesetzt. Konsequent ausgespielte Angriffe und eine aufmerksame Verteidigung führten zu einer 5:1 Führung für die Gastgeber. Im zweiten Spielabschnitt stockte dann das Angriffsspiel fast komplett und auch die Abwehr stand nicht mehr so sicher, so dass bei Halbzeit die Schaffhauser mit 7:6 führten. Im dritten Viertel gelang den Spartanern dann die Wende und sie konnten mit einem 9:8 in die letzte Pause gehen. Im letzten Spielabschnitt konnten sie ihre Führung bis auf 12:9 ausbauen, mussten aber in den letzten beiden Minuten noch zwei Tore zum knappen aber verdienten 12:11 Heimsieg hinnehmen.
Die ersten beiden Heimspiele der Wasserballer von Sparta Konstanz fanden an zwei aufeinanderfolgenden Tagen in der Traglufthalle der Therme statt. Der erste Gegner war die zweite Mannschaft von WBK SM Zürich, die aus der 2. Liga Ost aufgestiegen ist. Aus beruflichen und Krankheitsgründen stand den Gastgebern keiner der etatmässigen Torleute zur Verfügung, so dass der Feldspieler Sascha Trage das Tor hüten musste und seine Sache gut machte. Die Gäste holten beim ersten Angriff einen Strafwurf heraus und gingen mit 1:0 in Führung. Das sollte aber die einzige Führung für die Züricher bleiben. Die Konstanzer standen nun besser in der Verteidigung und konnten das erste Viertel mit 4:2 beenden. In den nächsten beiden Spielabschnitten bauten die Gastgeber insbesondere durch ihren mit 8 Toren besten Torschützen Christoph Höfel ihren Vorsprung kontinuierlich aus und lagen vor dem letzten Viertel mit 13:2 in Führung. Hier ließen die Spartaner dann dem Gegner etwas mehr Spielraum, so dass die Züricher das Ergebnis noch etwas positiver zum 17:5 Endstand verbessern konnten
Zum zweiten Saisonspiel der Wasserballer von Sparta Konstanz gegen den SC Zug ging es ins Loreto Hallenbad in Zug. In dem im Gegensatz zur heimischen Therme kleinen Becken (25 m x 10 m) taten sich die nur mit 9 Spielern angereisten Spartaner gegen die aggressiv verteidigenden und schnell umschaltenden Gastgeber zunächst schwer. So stand es nach dem ersten Viertel 3:1 für die Gastgeber. Im zweiten Spielabschnitt hatten sich die Spartaner besser auf den Gegner und die Gegebenheiten eingestellt. Mit dem sehr starken Immanuel Knaus im Tor, der zahlreiche klare Chancen der Zuger zunichte machte, waren auch die Offensivaktionen erfolgreicher. Zur Halbzeit hatten die Gäste dann auf 6:6 ausgeglichen. Beindruckt durch die Aufholjagd und die starke Leistung des Torwarts wurden die Gastgeber in der zweiten Spielhälfte immer nervöser und hektischer. Sie vergaben die besten Chancen, darunter etliche Überzahlspiele, oder scheiterten an Torwart, Latte oder Pfosten. Gleichzeitig konnten die Konstanzer ihre Chancen nutzen und erzielten weitere 6 Tore bei nur einem weiteren Gegentor 15 Sekunden vor Schluss und freuten sich über den 12:7 Auswärtssieg.
Für Sparta Konstanz waren im Wasser (in Klammern erzielte Tore):
Immanuel Knaus (TW), Roland Keller, Sascha Trage, Matthias Maier (1), This Oderbolz (1), Nandor Tary (3), Felix Vitt, Christoph Höfel (5), Michael Kramer (2)
Im weißen Saal des Neuen Schlosses in Stuttgart fand die Ehrung der Medaillengewinner/innen aus Baden-Württemberg bei Welt- und Europameisterschaftender Seniorinnen und Senioren 2018/19 statt. Mit dabei waren auch die beiden SpartaWasserballer Dieter Höfel und Dr. Jürgen Braas, die in Kranj in der Altersklasse 70+ in derMannschaft des SV Cannstatt die Goldmedaille bei den Europameisterschaften errungenhatten. Dieter Höfel startete auch noch über 50 Meter Brust und konnte dort die Bronzemedaille erkämpfen. Zusammen mit Spielern der AK 55+ Mannschaft, die dieSilbermedaille gewannen, nahmen sie die Glückwünsche bei der Veranstaltung desMinisteriums für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg entgegen.
Dieter Höfel (rechts außen), Dr. Jürgen Braas (3. von rechts) mit Mannschaftskollegen und der Präsidentin des Landessportverbandes BW Frau Menzer-Haasis
Remis und Sieg für die Sparta Wasserballer
Zum Abschluss der Saison mussten die Wasserballer von Sparta Konstanz noch zweimal auswärts antreten. Wegen zu niedriger Wassertemperaturen waren zu Beginn der Freibadsaison die Spiele ausgefallen. Zunächst ging es nach Seuzach, wo sich gegen die schwimmstarken Gastgeber im ersten Viertel ein ausgeglichenes Spiel entwickelte, das mit 4:4 in die erste Pause ging. In den beiden mittleren Vierteln gelang es den Konstanzern ihre Angriffe erfolgreicher abzuschließen und gleichzeitig sicher in der Abwehr zu stehen. So ging es mit einer 11:8 Führung für Sparta in den letzten Spielabschnitt. Die einsetzende Dunkelheit, bei der auch eine sehr provisorische Beleuchtung keine große Verbesserung brachte, erschwerte insbesondere für die Torleute und den Schiedsrichter die Aufgabe.Mit diesen Bedingungen kamen die Gastgeber besser zurecht und konnten auch begünstigt durch Zeitstrafen für die Konstanzer drei Überzahltore erzielen. Mit einem weiteren Treffer bei nur einem Torerfolg der Gäste gelang ihnen mit 12:12 ein glückliches Untenschieden.
Für Sparta Konstanz waren im Wasser (in Klammern erzielte Tore):
Martin Hinterberger (TW), Marco Piscopiello (2), Sascha Trage, Matthias Maier, Roland Keller (1), Nandor Tary (5), Felix Vitt, Benjamin Züst (1), Andreas Chatziioannidis, Christoph Höfel (3), Tibor Simon, Michael Kramer
Für das zweite Nachholspiel ging es nach Arborn.
Bei den Deutschen Masters Meisterschaften im Wasserball in Hamburg konnten die beiden Senioren Dieter Höfel und Dr. Jürgen Braas vom Schwimmklub Sparta Konstanz in der Altersklasse 70+ mit der Mannschaft des SV Cannstatt die Goldmedaille erringen.
Die beiden Spartaner spielen schon seit vielen Jahren im Mastersbereich für die Mannschaft aus Cannstatt und mussten Hin- und Rückspiel gegen den Dauerrivalen von Poseidon Hamburg bestreiten. Im ersten Spiel lief es insbesondere im Angriff noch nicht ganz rund. Die Hanseaten standen gut in der Verteidigung und ließen nur Schüsse aus der zweiten Reihe zu, die aber zu selten ihr Ziel fanden. So gab es eine knappe 4:5 Niederlage. Im Rückspiel wurden dann die richtigen Änderungen im Angriff gemacht, so dass man auch erfolgreich war. So gelang den Gastgebern erst im letzten Viertel der Ehrentreffer zum 6:1. Mit zwei Treffern hatte Dieter Höfel seinen Anteil am klaren Sieg und die beiden Konstanzer freuten sich über die errungene Goldmedaille.
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